Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Bensberg: 38-Jähriger raubt Taxi unter Betäubungsmitteleinfluss und wird festgenommen

Ein 38-Jähriger versuchte zuerst, den BMW einer Frau zu stehlen und raubte dann gewaltsam ein Taxi, bevor er von der Polizei festgenommen wurde.

Foto: Depositphotos

Bergisch Gladbach (ost)

Am Montagabend (18.05.) versuchte ein 38-Jähriger zunächst, den BMW einer 49-jährigen Bergisch Gladbacherin zu stehlen. Kurz darauf überfiel er ein Taxi. Der Verdächtige wurde nach einer Fahndung von der Polizei festgenommen.

Um 20:00 Uhr wurden Beamte der Polizeiwache Bergisch Gladbach zur Paffrather Straße gerufen. Eine 49-jährige Bergisch Gladbacherin berichtete von einem Angriff durch einen unbekannten Mann. Sie war gerade in ihren BMW gestiegen, als die Autotür hinter ihr geöffnet wurde und der Fremde einstieg. Er zog an ihr und forderte sie auf auszusteigen. Als die Frau nicht reagierte, stieg der Fremde aus und öffnete die Fahrertür. Es kam zu einem Kampf, bei dem die 49-Jährige leicht verletzt wurde. Als eine Zeugin schrie, flüchtete der Täter.

Nur 30 Minuten später rief ein Taxifahrer aus Bergisch Gladbach über den Notruf an und berichtete von einem weiteren Vorfall. Ein Mann hatte sein Taxi überfallen und war dann geflohen.

Der Taxifahrer erzählte, dass er zuerst einen Fahrgast in der Innenstadt von Bergisch Gladbach aufgenommen hatte. Die Fahrt ging Richtung Bensberg. Unterwegs verlangte der Fahrgast plötzlich, umzukehren. Als sie an einem Schwimmbad an der Hans-Zanders-Straße ankamen, befahl der Mann dem Fahrer, auf den Parkplatz abzubiegen. Als das Taxi hielt, zog der Täter ein Messer, hielt es an den Hals des Fahrers und forderte sein Portemonnaie. Der Taxifahrer schaffte es jedoch, aus dem Auto zu steigen. Der Täter setzte sich dann auf den Fahrersitz und fuhr mit dem Taxi davon.

Da die Beschreibung des Täters mit der vorherigen Attacke übereinstimmte und der Taxistand nur wenige Meter vom ersten Tatort entfernt war, startete die Polizei sofort eine Nahbereichsfahndung.

In der Straße Schnabelsmühle entdeckten die Beamten schließlich eine Person, die der Beschreibung entsprach. Der Mann flüchtete zunächst in Richtung Kreisverkehr, dann in eine Tiefgarage. Dort konnten die Beamten ihn stellen und vorläufig festnehmen.

Der Verdächtige ist ein 38-jähriger Bergisch Gladbacher. Er gestand beide Taten und gab an, unter Drogeneinfluss zu stehen. Das Messer hatte er während der Flucht weggeworfen. Außerdem besaß der Mann keine gültige Fahrerlaubnis.

Der 38-Jährige wurde vorläufig festgenommen und zur Polizeiwache Bergisch Gladbach gebracht. Gegen ihn werden nun verschiedene Anzeigen erstattet. Er soll noch heute einem Haftrichter vorgeführt werden. (ch)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen sind zwischen 2022 und 2023 gestiegen. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 im Jahr 2022 auf 443 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 im Jahr 2022 auf 671 im Jahr 2023. Darunter waren 458 männliche Verdächtige und 60 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 596 männliche und 75 weibliche Verdächtige waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 im Jahr 2022 auf 310 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden (9,92%), 13.559 schwere Unfälle mit nur Sachschaden (2,13%) und 3.764 Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel (0,59%). Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 (87,36%). Bezogen auf die Ortslage gab es 55.296 Unfälle innerorts (8,68%), 17.437 außerorts (2,74%) und 6.889 auf Autobahnen (1,08%). Die Anzahl der Getöteten lag bei 450, die der Schwerverletzten bei 11.172 und die der Leichtverletzten bei 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

Karte für diesen Artikel

nf24