Betrüger versuchten einer Bielefelderin mit falscher Darmkrebsdiagnose Geld abzunehmen, indem sie vorgaben, dass ihre Tochter dringend teures Krebsmedikament benötige.
Bielefeld: Schockanruf Betrug durch „Falschen Arzt“

Bielefeld (ost)
HC/ Bielefeld- Stadtgebiet- Am Dienstag, den 19.05.2026, haben Betrüger versucht, eine Bielefelderin mit einer vermeintlichen Darmkrebsdiagnose bei ihrer Tochter zu betrügen, um Geld für ein teures Krebsmedikament zu erhalten.
Um 13:15 Uhr wurde eine 85-jährige Bielefelderin angerufen. Der Anrufer gab vor, Dr. Weber aus einem Bielefelder Krankenhaus zu sein. Er schockte die Frau, indem er behauptete, dass ihre Tochter im Krankenhaus sei und an Darmkrebs im Stadium 4 leide. Sie benötige dringend ein Medikament, das 125.000 Euro koste und selbst bezahlt werden müsse. Es sei dringend, da das Medikament nur an diesem Tag verfügbar sei und sonst einen Monat gewartet werden müsse.
Die Frau fühlte sich unter Druck gesetzt. Sie reagierte richtig und beendete das Gespräch. Als sie ihre Tochter daraufhin anrief, bestätigte sich, dass diese nicht im Krankenhaus war.
Ärzte teilen schwere Diagnosen nicht telefonisch mit Verwandten. Krebsbehandlungen im Krankenhaus werden normalerweise über die Krankenkasse abgerechnet, Vorkasse von Verwandten ist unüblich. Krankenhäuser verlangen niemals Bargeld oder Wertgegenstände als Bezahlung für Behandlungen oder Medikamente.
Quelle: Presseportal








