Ein Taschendieb ergaunerte eine Geldbörse in einem Verbrauchermarkt. Die Polizei warnt vor Taschendieben und gibt Tipps zur Vorbeugung.
Diebstahl in Vreden

Vreden (ost)
Ort des Verbrechens: Vreden, Wüllener Straße;
Zeitpunkt des Verbrechens: 20.05.2026, 12.50 Uhr;
Ein Taschendieb hatte es am Mittwochmittag in Vreden auf eine Geldbörse abgesehen. Die Bestohlene bemerkte den Diebstahl an der Kasse eines Supermarktes an der Wüllener Straße. Zuvor hatte sie die Geldbörse in ihrer Jackentasche aufbewahrt. Die Polizei warnt erneut vor Taschendieben: Um sich vor solchen Taten zu schützen, sollten Wertgegenstände in einer verschlossenen Innentasche aufbewahrt werden – am besten Geld und Dokumente in verschiedenen Taschen. Brustbeutel, Gürteltaschen oder ähnliche Optionen bieten zusätzliche Sicherheit. Taschen sollten mit der Verschlussseite zum Körper hin und auf der Vorderseite des Körpers getragen werden. Es ist wichtig, die Wertgegenstände nicht aus den Augen zu verlieren, auch nicht beim Einkaufen. Weitere Tipps und Informationen dazu finden sich unter anderem auf der Internetseite https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/diebstahl/taschendiebstahl/. (sb)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Taschendiebstählen in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Taschendiebstahlraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 37321 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 39519 Fälle waren. Obwohl die Anzahl der gelösten Fälle ebenfalls zunahm, stieg die Anzahl der Verdächtigen von 1633 auf 1897. Besonders auffällig ist der Anstieg der nicht-deutschen Verdächtigen von 1284 im Jahr 2022 auf 1520 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte die Region Nordrhein-Westfalen die meisten registrierten Taschendiebstähle in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 39519 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 37.321 | 39.519 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.980 | 2.725 |
| Anzahl der Verdächtigen | 1.633 | 1.897 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.175 | 1.442 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 458 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.284 | 1.520 |
Quelle: Bundeskriminalamt








