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Dortmund: Motorradfahrer lebensgefährlich verletzt

Zwei Verkehrsunfälle in Dortmund mit schwer verletzten Motorradfahrern, Einsatz spezialisiertes Verkehrsunfallaufnahmeteam.

Foto: unsplash

Dortmund (ost)

Fortlaufende Nummer: 0335

Am Donnerstag (23.04.) gab es in Dortmund zwei Verkehrsunfälle, bei denen Motorradfahrer schwer verletzt wurden. Die Unfallaufnahme wurde jeweils von einem spezialisierten Verkehrsunfallaufnahmeteam durchgeführt.

Um 16:10 Uhr fuhr eine 47-jährige Frau (aus Datteln) mit ihrem Mini auf dem rechten Fahrstreifen der Evinger Straße in Richtung Norden. Auf dem linken Fahrstreifen neben ihr fuhr ein 31-jähriger Dortmunder mit seinem dreirädrigen Piaggio-Motorrad.

Nach ersten Informationen plante die 47-Jährige, bei Hausnummer 52 zu wenden. Aus bisher ungeklärten Gründen übersah sie den Motorradfahrer, was zu einem Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge führte. Der Dortmunder erlitt schwere Verletzungen, bei denen zwischenzeitlich Lebensgefahr bestand. Die Frau wurde leicht verletzt. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit, der Schaden wurde auf 18.000 Euro geschätzt. Die Unfallaufnahme wurde von einem spezialisierten Verkehrsunfallaufnahmeteam durchgeführt.

Um 18:35 Uhr fuhr ein 25-jähriger Dortmunder mit seiner Suzuki auf der Brennaborstraße in östliche Richtung. Kurz hinter der Unterführung der A45 verlor der Mann aus bisher ungeklärten Gründen die Kontrolle über sein Motorrad, touchierte den Bordstein und stürzte. Anschließend prallte er frontal gegen einen Baum, wurde von seinem Motorrad geschleudert und blieb auf dem Geh- und Radweg liegen.

Bis zum Eintreffen der Rettungskräfte leisteten Zeugen Erste Hilfe. Der 25-Jährige wurde schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht, auch hier konnte Lebensgefahr nicht ausgeschlossen werden. Aufgrund der Schwere der Verletzungen übernahm das spezialisierte Verkehrsunfallaufnahmeteam auch hier die Unfallaufnahme. Erste Zeugenaussagen deuten auf überhöhte Geschwindigkeit als mögliche Unfallursache hin.

Die spezialisierten Mitarbeiter des VU-Teams werden bei schwerwiegenden Verkehrsunfällen eingesetzt. Mit modernster Technologie (einschließlich Drohnen und 3D-Scanner) wird eine detaillierte Unfallaufnahme durchgeführt. Weitere Informationen zur Arbeit des VU-Teams finden Sie hier: https://dortmund.polizei.nrw/presse/jede-spur-zaehlt-das-verkehrsunfallaufnahme-team-der-polizei-dortmund-ist-nun-offiziell-im-einsatz

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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