Ein betrunkener Autofahrer verursachte einen Unfall, nachdem er vor der Polizei geflohen war. Der 26-jährige Deutsche wurde auf Alkoholeinfluss getestet und auf die Polizeiwache gebracht.
Düren: Flucht vor der Polizei endet mit Unfall

Rommerskirchen (ost)
In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch, dem 20. Mai, informierten Verkehrsteilnehmer die Polizei über einen Autofahrer, der in Rommerskirchen anscheinend in Schlangenlinien fuhr. Gegen 1 Uhr wurde das genannte Fahrzeug auf der Bahnstraße stehend vorgefunden. Als die Beamten näher zur Kontrolle kamen, startete der Fahrer, zunächst durch den Kreisverkehr Bahnstraße/Venloer Straße und dann zurück auf die Bahnstraße in Richtung Bahnhof, wobei er die Anhaltesignale ignorierte. Dort beschleunigte er stark, verlor jedoch nach einigen hundert Metern scheinbar die Kontrolle über sein Fahrzeug, touchierte den Bordstein, geriet ins Schleudern und prallte schließlich gegen eine Straßenlaterne.
Bei der anschließenden Unfallaufnahme ergab sich der Verdacht, dass der Fahrer – ein 26-jähriger Deutscher aus dem Kreis Düren – möglicherweise unter Alkoholeinfluss stand. Er blieb unverletzt, lehnte jedoch einen Atemalkoholtest ab. Aus diesem Grund wurde er auf eine Polizeistation gebracht, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Dritte wurden bei dem Fluchtversuch nicht gefährdet.
Das Verkehrskommissariat 1 hat die Ermittlungen aufgenommen – weitere Hinweise werden unter 02131 3000 oder poststelle.rhein-kreis-neuss@polizei.nrw.de entgegengenommen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% aller Unfälle ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)







