Ein 33-jähriger Mann wurde auf einem Maifest schwer verletzt. Die Polizei sucht dringend eine wichtige Zeugin mit blonden Haaren und Blumenmuster-Nageldesign.
Düren: Gefährliche Körperverletzung auf Maifest

Langerwehe (ost)
Während einer Maifeier in Schlich kam es in der Nacht zu Christi Himmelfahrt / Vatertag (14.05.2026) zu einer schweren Körperverletzung. Ein 33-jähriger Mann aus Düren wurde dabei schwer verletzt. Die Polizei sucht nach Zeugen.
Nach bisherigen Informationen befand sich das Opfer am frühen Donnerstagmorgen gegen 01:40 Uhr vor dem Festzelt in der Nähe eines Imbissstandes, als es von einer Gruppe mehrerer Personen angesprochen wurde. Die Personen gaben an, etwas mit ihm „klären“ zu wollen. Als der Mann erklärte, die Personen nicht zu kennen und sich entfernen wollte, wurde er eigenen Angaben zufolge unerwartet angegriffen.
Ein bisher unbekannter Täter soll dem 33-Jährigen mit dem Fuß gegen den Kopf getreten haben, woraufhin er zu Boden fiel. Danach wurde mehrmals auf ihn eingetreten.
Die Verdächtigen sollen aus mehreren männlichen Personen bestanden haben.
Erste Ermittlungen ergaben Hinweise auf eine junge Frau, die sich unmittelbar vor der Tat mit dem Opfer in der Nähe des Imbissstandes aufgehalten haben soll, während sie auf eine Freundin wartete. Sie wird als wichtige Augenzeugin gesucht.
Die Frau hatte lange blonde Haare und trug Ohrringe. Besonders auffällig war ein Nageldesign mit Blumenmuster auf dem rechten Mittelfinger, möglicherweise in dunkelroter Farbe oder ähnlichen Farbtönen.
Die Polizei bittet insbesondere diese Zeugin sowie andere Personen, die Informationen über die Tat oder die Beteiligten haben, sich während der Bürozeiten beim zuständigen Sachbearbeiter unter der Telefonnummer 02421 949-8125 zu melden. Außerhalb dieser Zeiten wählen Sie bitte die 02421 949-0.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wobei 357 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 671, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 nicht-deutsche Verdächtige. Trotz des Anstiegs bleibt Nordrhein-Westfalen nicht die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023, wo insgesamt 470 Fälle verzeichnet wurden.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt







