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Düren: Verkehrsunfallflucht auf dem Rurufer-Radweg

Die Polizei sucht den Hundehalter, der auf dem Radweg einen Unfall verursachte und sich danach unerlaubt entfernte.

Foto: Depositphotos

Düren (ost)

Am Mittwoch (20.05.2026) ereignete sich gegen 17:30 Uhr auf dem Rurufer-Radweg in der Nähe des Rurdammwegs eine Verkehrsunfallflucht. Die Polizei sucht nach Zeugen. Ein 23-jähriger Pedelec-Fahrer aus Düren, der für einen Essenslieferservice arbeitete, fuhr nach einer Lieferung auf dem Rurufer-Radweg. Dort traf er auf einen Mann mit zwei kleinen weißen Hunden. Laut dem Radfahrer liefen die Hunde ohne Leine auf dem Weg. Obwohl der Mann mehrmals klingelte, reagierte der Mann nicht, so dass der 23-Jährige eine Vollbremsung machen musste und dabei stürzte.

Der Mann leinte dann seine Hunde an und verließ den Unfallort, ohne sich um den verletzten Radfahrer zu kümmern.

Der Hundehalter wird wie folgt beschrieben:

Der 23-jährige wurde leicht verletzt und mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Am Pedelec entstand kein Schaden. Eine sofort eingeleitete Nahbereichsfahndung blieb erfolglos.

Die Polizei bittet den bisher unbekannten Hundehalter, sich zur Klärung des Sachverhalts bei der Polizei zu melden. Außerdem werden Zeugen, die Informationen zu dem beschriebenen Mann geben können oder den Vorfall beobachtet haben, gebeten, sich unter der Rufnummer 02421 949-0 bei der Polizei Düren zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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