Ein unbekannter Täter flüchtete mit Bargeld nach einem Raubüberfall in einem Supermarkt, bei dem eine Mitarbeiterin Reizgas ins Gesicht gesprüht wurde.
Duisburg: Supermarkt-Raub in Wanheimerort

Duisburg (ost)
Am späten Dienstagabend (19. Mai, 22:10 Uhr) ereignete sich ein Raubüberfall in einer Supermarkt-Filiale an der Eschenstraße.
Gemäß den bisherigen Informationen betrat ein unbekannter Mann die Filiale und sprühte einer 46-jährigen Angestellten Reizgas ins Gesicht. Die Frau hatte den Alarm gehört, als sie sich auf den Weg nach Hause machen wollte, und entschied sich, nachzusehen. Der Täter zwang sie dann in ein Büro und forderte sie auf, den Tresor zu öffnen. Die Mitarbeiterin folgte der Anweisung. Der Unbekannte nahm Bargeld aus dem Tresor und flüchtete in Richtung Rheintörchenstraße.
Die 46-Jährige erlitt leichte Verletzungen durch das Reizgas und wurde vor Ort von Rettungskräften behandelt. Ein Seelsorger wurde ebenfalls zur Unterstützung hinzugezogen.
Das Kriminalkommissariat 13 hat die Untersuchungen aufgenommen und bittet Zeugen, die Angaben zum Täter machen können. Er wird als etwa 1,80 Meter groß mit kräftiger Statur beschrieben. Zum Zeitpunkt des Überfalls trug er eine schwarze Hose, ein schwarzes Kapuzen-Sweatshirt und eine FFP2-Maske. Die Beute steckte er in eine Tasche. Hinweise werden unter der Rufnummer 0203 2800 entgegengenommen.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. In Nordrhein-Westfalen gab es somit im Jahr 2023 die meisten gemeldeten Raubüberfälle in Deutschland. Im Vergleich dazu wurden im Jahr 2023 insgesamt 12625 Fälle in Nordrhein-Westfalen verzeichnet.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.270 | 12.625 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 6.473 | 7.478 |
| Anzahl der Verdächtigen | 8.073 | 9.103 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.238 | 8.213 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 835 | 890 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.590 | 4.163 |
Quelle: Bundeskriminalamt







