Feuerwehr rettet eingeklemmte Person zwischen Straßenbahn und Bahnsteig. Betroffene in Krankenhaus transportiert, Augenzeugen betreut.
Essen: Person aus Zwangslage am Hauptbahnhof befreit

Essen-Hauptbahnhof, 19.05.2026, 12:36 Uhr (ost)
Am Dienstagmittag erhielt die Feuerwehr Essen um 12:36 Uhr einen Notruf im Bereich des Essener Hauptbahnhofs. Es wurde gemeldet, dass sich eine Person in der Nähe einer Straßenbahn in einer Notsituation befand.
Bei Ankunft der ersten Einsatzkräfte bestätigte sich diese Information. Ein Mann war zwischen dem Bahnsteig und der Straßenbahn am Gleis 3 der U-Bahn eingeklemmt.
Sofort begann die Feuerwehr mit technischen Rettungsmaßnahmen, während der Rettungsdienst die Erstversorgung übernahm. Um die Person zu befreien, wurden pneumatische Hebekissen eingesetzt, um den Spalt zwischen Straßenbahn und Bahnsteig zu vergrößern. Anschließend konnte die Person schnell und schonend befreit werden. Nach der medizinischen Versorgung wurde der schwer verletzte Patient ins Krankenhaus gebracht.
Gleichzeitig richtete das Deutsche Rote Kreuz im Bahnhof eine Betreuungsstelle für die Zeugen des Unfalls ein. Vier Betroffene wurden dort von den Einsatzkräften betreut.
Während der Rettungsmaßnahmen kam es zu Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr und zu Verkehrsbehinderungen im Bereich des Hauptbahnhofs.
Nach Abschluss der Maßnahmen wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben. Die Ursache des Vorfalls wird derzeit von der Polizei untersucht.
Insgesamt waren etwa 40 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei im Einsatz.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden (9,92%), 13.559 schwere Unfälle mit nur Sachschaden (2,13%) und 3.764 Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel (0,59%). Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 (87,36%). In Ortslagen gab es 55.296 Unfälle innerorts (8,68%), 17.437 außerorts (2,74%) und 6.889 auf Autobahnen (1,08%). Die Anzahl der Getöteten lag bei 450, Schwerverletzten bei 11.172 und Leichtverletzten bei 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)







