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Flensburg: Hagener Polizei ahndet Tempoverstöße

Autofahrer mit 62 km/h zu schnell gemessen. Der 22-jährige Fahrer war mit einem AMG Mercedes auf der Eckeseyer Straße in Richtung Vorhalle unterwegs.

Foto: unsplash

Hagen (ost)

Am Montag (18.05.) hat der Verkehrsdienst der Polizei in Hagen erneut Tempoverstöße geahndet und dabei einen Autofahrer erfasst, der nach Abzug der Toleranz (3 Prozent) mit 62 km/h zu schnell war. Ein 22-jähriger Fahrer wurde auf der Eckeseyer Straße in Richtung Vorhalle mit 116 km/h erwischt, als er in die Kontrolle der Beamten geriet. Die Polizisten, die den Verkehr mit Lasermessverfahren überwachten, stoppten den Autofahrer. Der 22-Jährige muss mit einem Bußgeld von 700 Euro, einem dreimonatigen Fahrverbot und zwei Punkten in Flensburg rechnen.

Insgesamt wurden in einem Zeitraum von zwei Stunden 17 Verkehrsteilnehmer kontrolliert, die die erlaubte Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h überschritten hatten. Fünf Personen erhielten Ordnungswidrigkeitenanzeigen aufgrund deutlich zu hoher Geschwindigkeitsüberschreitungen.

Die Polizei in Hagen betont die hohe Priorität der Sicherheit im Straßenverkehr. Raser gefährden diese Sicherheit und sind daher im Fokus der Polizei. Straßen sind keine Rennstrecken und kein Ort für Wettbewerbe oder zur Selbstdarstellung! Denn zu hohe Geschwindigkeit ist deutschlandweit der Hauptgrund für Unfälle. Die Hagener Polizei verfolgt daher eine Null-Toleranz-Strategie, um Leben zu schützen. (arn)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden beliefen sich auf 13.559 Fälle (2,13%). Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert (0,59%). Die übrigen Sachschadensunfälle machten den Großteil mit 556.792 Fällen aus (87,36%). Innerhalb geschlossener Ortschaften ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerhalb von Ortschaften (ohne Autobahnen) waren es 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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