Mittwochabend versuchten Polizeibeamte, Insassen eines grauen Passats zu kontrollieren. Die Männer flüchteten, wurden jedoch festgenommen.
Flucht vor der Polizei in Dortmund-Marten

Dortmund (ost)
Fortlaufende Nummer: 0401
Am Mittwochabend (20. Mai) versuchten Polizeibeamte, die Insassen eines grauen Passats zu kontrollieren, der auf dem Fahrradweg der Schulte-Heuthaus-Straße geparkt war. Anfangs flohen zwei Männer mit dem Auto. Die Polizisten konnten sie jedoch stoppen und festnehmen.
Nach den bisherigen Ermittlungen fiel den Beamten gegen 19 Uhr der Passat auf der Schulte-Heuthaus-Straße auf. Ein Polizist stieg aus und informierte die beiden Insassen über die Polizeikontrolle. Die beiden Männer hatten jedoch andere Pläne, starteten den Motor und flüchteten vor der Polizei. Diese nahmen sofort die Verfolgung auf. Die Männer flüchteten mit dem Passat über mehrere Straßen in Dortmund-Marten. Dabei fuhren sie teilweise dreimal so schnell wie erlaubt. Zum Glück kam es zu keiner Gefährdung. Letztendlich stoppten sie den Passat auf der Martener Straße gegenüber dem Steinhammer Park.
Die Polizisten forderten die beiden Männer auf, den Motor abzustellen und das Fahrzeug zu verlassen. Die Männer hatten jedoch erneut andere Pläne, als sich kontrollieren zu lassen. Sie fuhren noch ein paar Meter weiter und hielten dann erneut an. Da sie die Türen immer noch nicht öffneten, verschafften sich die Beamten über die Scheibe der Fahrertür Zugang zum Wagen. Fahrer und Beifahrer konnten so aus dem Auto geholt und vorläufig festgenommen werden. Es handelt sich um einen 35- und einen 37-jährigen Dortmunder.
Nun ergaben sich auch weitere Hinweise, warum die beiden Männer vor der Polizei geflohen sind. Beim Fahrer besteht der Verdacht, dass er das Fahrzeug unter dem Einfluss von Drogen und Alkohol, jedoch ohne Führerschein gefahren hatte. Außerdem hatte er noch Drogen bei sich. Beim Beifahrer gibt es Hinweise darauf, dass er gegen ein Annäherungsverbot verstoßen hatte.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Fahrer von der Polizeiwache entlassen, da die speziellen Voraussetzungen für Haftgründe nicht gegeben waren. Der Beifahrer wurde zur Verhinderung weiterer Straftaten in das zentrale Polizeigewahrsam gebracht. Die beiden Männer erwarten nun mehrere Anzeigen, unter anderem wegen Fahrens ohne Führerschein und unter dem Einfluss von Drogen und Alkohol, sowie der Teilnahme an einem nicht erlaubten Kraftfahrzeugrennen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63250 Unfälle mit Personenschaden, was 9.92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13559 Unfälle aus, was 2.13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3764 Fällen registriert, was 0.59% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556792 Fälle, was 87.36% aller Unfälle ausmacht. In Ortslagen innerorts ereigneten sich 55296 Unfälle (8.68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17437 Unfälle (2.74%) und auf Autobahnen 6889 Unfälle (1.08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11172 und Leichtverletzte 68000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








