Eine berauschte Autofahrerin verursachte einen Verkehrsunfall in Gelsenkirchen. Sie wurde festgenommen und es wurden mehrere Verfahren gegen sie eingeleitet.
Gelsenkirchen: Flucht endet mit Verkehrsunfall

Gelsenkirchen (ost)
Am Montagabend, dem 18. Mai 2026, planten Polizeibeamte aus Gelsenkirchen, den Audi einer 40-jährigen Frau aus Gelsenkirchen zu überprüfen, als sie feststellten, dass die angebrachten Kennzeichen nicht zum Fahrzeug gehörten. Die Fahrerin stoppte zunächst gegen 20.30 Uhr auf der Hüller Straße in der Nähe des Ahlmannshofes, beschleunigte dann jedoch plötzlich, als die Beamten aus dem Streifenwagen stiegen. Mit stark überhöhter Geschwindigkeit fuhr die Gelsenkirchenerin dann über die Magdalenstraße in Richtung Bickernstraße. An der Ampel dort ignorierte sie das Rotlicht und überholte mit hoher Geschwindigkeit mehrere Autos, die ebenfalls auf der Bickernstraße unterwegs waren. Im weiteren Verlauf missachtete die 40-jährige Fahrerin erneut das Rotlicht mehrerer Ampeln und versuchte, über innerstädtische Straßen vor den Einsatzkräften zu fliehen. Querende Fahrzeuge konnten einen Unfall nur durch Gefahrenbremsungen vermeiden. Schließlich verlor die Fahrerin auf der Christinenstraße die Kontrolle über ihr Fahrzeug und kollidierte mit dem geparkten Auto einer 20-jährigen Gelsenkirchenerin. Dabei entstand erheblicher Sachschaden an beiden Fahrzeugen. Die Insassen blieben unverletzt. Die Autofahrerin und ihr 41-jähriger Beifahrer setzten ihre Flucht nach dem Unfall zu Fuß fort, wurden jedoch von den eingesetzten Polizeibeamten nach wenigen Metern eingeholt und gestoppt.
Die 40-jährige Frau, die keine Fahrerlaubnis besitzt und zudem unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand, wurde in Gewahrsam genommen und zur Polizeiwache gebracht. Dort wurde ihr von einem Arzt eine Blutprobe entnommen. Ihr Auto wurde beschlagnahmt und ein Verfahren wegen verschiedener Verkehrsstraftaten eingeleitet. Da bei ihr weitere Betäubungsmittel sowie ein Schlagstock gefunden wurden, erwartet sie zusätzlich ein Strafverfahren wegen unerlaubten Besitzes von Betäubungsmitteln und Verstoßes gegen das Waffengesetz. Der Beifahrer konnte die Polizeiwache nach Feststellung seiner Personalien wieder verlassen.
Verkehrsteilnehmer, die durch das Fahrverhalten der 40-Jährigen gefährdet wurden, werden gebeten, sich zur weiteren Klärung des Sachverhalts beim zuständigen Verkehrskommissariat unter der Rufnummer 0209 365 6222 oder bei der Leitstelle unter der Rufnummer 0209 365 2160 zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 bereits 73.917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63.352 im Jahr 2022 auf 65.532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich im Jahr 2022 auf 56.367, wobei 49.610 männliche Verdächtige und 6.757 weibliche Verdächtige registriert wurden. Im Jahr 2023 waren es insgesamt 57.879 Verdächtige, darunter 51.099 Männer und 6.780 Frauen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16.655 im Jahr 2022 auf 18.722 im Jahr 2023. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an aufgezeichneten Drogenfällen mit 73.917.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Der Großteil der Unfälle (87,36%) waren übrige Sachschadensunfälle mit insgesamt 556.792 Fällen. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17.437 Fälle (2,74%) und auf Autobahnen wurden 6.889 Unfälle (1,08%) registriert. Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)







