Unbekannte Täter brachen in Wohnhäuser und Betriebe ein. Polizei bittet um Hinweise unter 05241 869-0.
Gütersloh: Einbrüche in Steinhagen – Polizei sucht Zeugen

Gütersloh (ost)
Steinhagen (FK) – In der Zeit zwischen Dienstag (19.05.) und Mittwoch (20.05.) brachen unbekannte Täter in ein Wohnhaus und gewerbliche Betriebe in Steinhagen ein.
Am Himmelreich wurde in der Nacht zum Mittwoch (20.05., 00.30 Uhr – 01.00 Uhr) in ein Mehrfamilienhaus eingebrochen. Ein bisher unbekannter Mann brach die Eingangstür auf und durchsuchte daraufhin die Kellerräume. Es konnten noch keine genauen Angaben zur Beute gemacht werden.
An der Waldbadstraße drang ein Einbrecher kurz vor Mitternacht am Dienstagabend (19.05., 23.50 Uhr – 23.54 Uhr) in eine Autowerkstatt ein. Laut ersten Informationen flüchtete ein Täter ohne Beute mit einem Fahrrad vom Tatort. Er trug eine Kappe, eine dunkle Jacke und hatte eine Tasche umgehängt.
Zwischen 19.30 Uhr am Dienstagabend (19.05.) und Mittwochmorgen (20.05., 04.00 Uhr) wurde in der Waldbadstraße in eine Fleischerei eingebrochen. Eine Fensterscheibe wurde eingeschlagen, Schubladen und Schränke wurden durchsucht. Ersten Angaben zufolge wurden Schlüssel gestohlen.
An der Apfelstraße gelangten bisher unbekannte Täter zwischen Dienstagabend (19.05., 21.00 Uhr) und Mittwochmorgen (20.05., 06.40 Uhr) durch ein Außenfenster in Büroräume eines Seniorenzentrums. Ersten Informationen zufolge wurde ein Laptop gestohlen.
Die Polizei hat die Ermittlungen zu den Vorfällen aufgenommen. Mögliche Zusammenhänge der Taten werden im Rahmen der Ermittlungen geprüft. Hinweise und Informationen zu verdächtigen Personen in der Nähe der Tatorte nimmt die Polizei Gütersloh unter der Rufnummer der Vermittlung 05241 869-0 entgegen.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 auf 3.616. Die Anzahl der Verdächtigen sank leicht von 2.789 auf 3.069, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 2.344 auf 2.614 stieg. Die Anzahl der weiblichen Verdächtigen blieb mit 445 konstant, während die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen von 1.196 auf 1.451 anstieg. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 27.061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt








