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Gütersloh: Kooperative Verkehrskontrollen in Rheda-Wiedenbrück

Beamte führten umfangreiche Schwerlastkontrollen durch, ahndeten zahlreiche Verstöße und untersagten Weiterfahrten. Zudem wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet und Sicherheitsleistungen erhoben.

Foto: unsplash

Gütersloh (ost)

Am Donnerstag (07.05.) führten der Verkehrsdienst der Kreispolizeibehörde Gütersloh, das Hauptzollamt Bielefeld, das Bundesamt für Logistik und Mobilität (BALM), das Veterinäramt des Kreises Gütersloh und das Dezernat 52 der Bezirksregierung Detmold umfangreiche Schwerlastkontrollen am Autohof Aurea in Rheda-Wiedenbrück durch.

Die Maßnahmen konzentrierten sich auf die Überwachung der Lenk- und Ruhezeiten im gewerblichen Güter- und Personenverkehr, den technischen Zustand der Lastkraftwagen, die ordnungsgemäße Sicherung der Ladung, mögliche Überladungen, die Kontrolle von Tiertransporten und die Lebensmittelüberwachung. Zusätzlich wurden mögliche Verstöße im Zusammenhang mit illegaler Beschäftigung und Schwarzarbeit überprüft. Die Abteilungen Abfallwirtschaft und Wirtschaft der Bezirksregierung kontrollierten auch die Einhaltung abfallrechtlicher Vorschriften.

Insgesamt wurden 71 Fahrzeuge angehalten und Fahrzeuge, Personen und Ladung überprüft. Es wurden zahlreiche Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Verstößen gegen Sozialvorschriften im Straßenverkehr (Lenk- und Ruhezeiten) eingeleitet. Darüber hinaus gab es viele Verstöße gegen Sozialvorschriften, die vor Ort mit Verwarnungsgeldern geahndet wurden.

Zwei Fahrzeuge waren überladen und die Achslasten wurden erheblich überschritten. In zwei Fällen war die Ladung unzureichend gesichert. Bei einem Fahrzeug stellten die Beamten erhebliche technische Mängel fest, wie einen gerissenen Hauptrahmen und durchgerostete Achsen. Die Weiterfahrt wurde untersagt und entsprechende Anzeigen wurden erstattet.

Das Veterinäramt des Kreises Gütersloh stellte bei einem Tiertransport mit Rindern erhebliche Verstöße fest. Die Ladehöhe war zu niedrig und die Ladefläche nicht ausreichend eingestreut.

Zusätzlich leitete das Hauptzollamt Ermittlungsverfahren gegen drei Personen wegen des Verdachts der Beschäftigung ohne erforderliche Arbeitserlaubnis ein. Gegen eine weitere Person wurde eine Strafanzeige nach dem Asylgesetz erstattet.

Auch wurden zahlreiche Verstöße gegen das Güterkraftverkehrsgesetz (GüKG) festgestellt, darunter im Bereich der Kabotage – dem Transport von Gütern oder Personen innerhalb eines Landes durch ein ausländisches Unternehmen. Eine Sicherheitsleistung in Höhe von 1500 Euro wurde erhoben.

An einem anderen Fahrzeug wurde eine Abgasmanipulation mittels Diagnosegerät festgestellt und von einer Fachwerkstatt bestätigt. Auch hier wurde eine entsprechende Sicherheitsleistung erhoben.

Weiterhin wurden Verstöße gegen das Bundesfernstraßenmautgesetz und gegen abfallrechtliche Vorschriften geahndet.

Bei einem türkischen Lastkraftwagen stellten die Kontrollkräfte des Bundesamts für Logistik und Mobilität einen Verstoß gegen die Gefahrgutvorschriften fest. Das zulässige Tankvolumen wurde unzulässig überschritten und eine Sicherheitsleistung in Höhe von 850 Euro wurde erhoben. Die Polizei Gütersloh wird auch zukünftig gemeinsam mit anderen Behörden regelmäßig Kontrollen im Bereich des gewerblichen Personen- und Güterverkehrs durchführen.

Quelle: Presseportal

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