Ein betrunkener Autofahrer versuchte, die Polizei nach einem Verkehrsunfall zu täuschen, indem er angab, nicht gefahren zu sein. Ein weiterer alkoholisierter Insasse des Fahrzeugs wurde ebenfalls festgestellt.
Hagen: Autofahrer täuscht Polizei bei Verkehrsunfall

Hagen (ost)
Am späten Samstagabend (09.05.2026) ereignete sich gegen 23:20 Uhr in der Innenstadt von Hagen ein Verkehrsunfall am Kreisverkehr der Straßen Konkordiastraße / Bergstraße. Laut ersten Informationen hat ein 28-jähriger Hagener mit seinem BMW die Vorfahrt eines 34-jährigen Ford-Fahrers aus Koblenz missachtet, als er in den Kreisverkehr einfuhr. Durch den Zusammenstoß entstand an beiden Fahrzeugen ein Sachschaden im niedrigen vierstelligen Bereich.
Während der Unfallaufnahme bemerkten die Polizeibeamten bei dem 28-Jährigen Alkoholgeruch in der Atemluft. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von etwa 0,6 Promille. Außerdem trafen die Beamten einen weiteren 32-jährigen Hagener am Unfallort an, der ebenfalls alkoholisiert wirkte und angab, im Fahrzeug gesessen zu haben. Bei ihm wurde ein Atemalkoholwert von etwa 0,8 Promille festgestellt. Aufgrund widersprüchlicher Aussagen bestand der Verdacht, dass auch der 32-Jährige das Fahrzeug vor dem Unfall gefahren haben könnte.
Gegen beide Personen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Fahrens unter Alkoholeinfluss im Zusammenhang mit dem Verkehrsunfall eingeleitet, da nicht eindeutig festgestellt werden konnte, wer zum Zeitpunkt des Unfalls tatsächlich das Fahrzeug gefahren hatte. Im Rahmen der Ermittlungen wurden beiden Beteiligten Blutproben entnommen, die Führerscheine eingezogen und das Fahrzeug als Beweismittel sichergestellt.
Das Verkehrskommissariat Hagen hat die weiteren Untersuchungen zum genauen Ablauf des Unfalls und zur Klärung der Fahrverantwortung übernommen. (tse)
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73.917 Fälle waren. Obwohl die Anzahl der gelösten Fälle von 63.352 auf 65.532 stieg, blieb die Anzahl der Verdächtigen relativ stabil, von 56.367 auf 57.879. Die meisten Verdächtigen waren männlich, wobei 2023 insgesamt 51.099 Männer und 6.780 Frauen verdächtigt wurden. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 16.655 im Jahr 2022 auf 18.722 im Jahr 2023. Nordrhein-Westfalen bleibt weiterhin die Region mit den meisten gemeldeten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% der Gesamtzahl entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, die der Schwerverletzten 11.172 und die der Leichtverletzten 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








