Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Hamm: Blitzeinbruch in Juweliergeschäft

Nach einem Blitzeinbruch am Dienstagmorgen in Hamm fahndet die Polizei nach mindestens drei Tatverdächtigen. Ein Anwohner alarmierte die Polizei, die die Täter feststellen konnte.

Skoda
Foto: Presseportal.de

Hamm-Mitte (ost)

Nach einem Einbruch durch Blitz am frühen Dienstagmorgen, 19. Mai, in ein Juweliergeschäft in der Bahnhofstraße sucht die Polizei Hamm mindestens drei Verdächtige.

Um 3.30 Uhr fuhren die bisher Unbekannten mit einem nicht zugelassenen Skoda Octavia ohne Kennzeichen rückwärts durch das Rollgitter und beschädigten sowohl dieses als auch die dahinter liegende Eingangstür. Danach betraten sie das Geschäft und stahlen eine unbekannte Anzahl von Schmuckstücken.

Ein Anwohner, der durch einen lauten Knall auf den Einbruch aufmerksam wurde, informierte sofort die Polizei und machte zusätzliche Angaben zu einem silbernen Audi A4 als möglichem Fluchtfahrzeug.

Die Beamten, die innerhalb weniger Minuten nach der Tat ankamen, konnten mindestens drei Verdächtige in dem Audi in unmittelbarer Nähe des Tatorts feststellen. An dem Audi konnten die Polizisten das Fragmentkennzeichen BE-BS mit drei oder vier unbekannten Ziffern ablesen. Die flüchtigen Einbrecher fuhren zunächst über die Neue Bahnhofstraße und die Wilhelmstraße.

Während der Flucht zündeten die Täter vermutlich pyrotechnische Gegenstände an, die zu einer starken Rauchentwicklung führten. Dadurch verloren die Einsatzkräfte zeitweise den Sichtkontakt zu den Tätern. Der Audi wurde dann erneut in Herringen im Bereich der Dortmunder Straße / Fritz-Husemann-Straße gesichtet und verfolgt.

Nachdem die Täter von der Dortmunder Straße auf die A 1 in Richtung Dortmund fuhren, verloren die Einsatzkräfte erneut den Sichtkontakt.

Zeugenberichten zufolge handelte es sich um mindestens drei Einbrecher. Eine Person trug eine dunkle Jacke. Alle Verdächtigen haben sich auf Deutsch mit Akzent unterhalten.

Angaben zum Diebesgut, zur Höhe des Sachschadens und dazu, ob der Skoda Octavia und das Kennzeichen des Audi gestohlen wurden, können derzeit noch nicht gemacht werden. Dies ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Hinweise zum Tathergang, den Verdächtigen oder zu dem Tat- und Fluchtfahrzeug nimmt die Polizei Hamm unter der Rufnummer 02381 916-0 oder unter hinweise.hamm@polizei.nrw.de entgegen. (rv)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 im Jahr 2022 auf 671 im Jahr 2023. Darunter waren 458 männliche, 60 weibliche und 206 nicht-deutsche Verdächtige im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 596 männliche, 75 weibliche und 310 nicht-deutsche Verdächtige waren. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023 – 470 – zeigt sich, dass Nordrhein-Westfalen ebenfalls eine hohe Anzahl an Mordfällen verzeichnete.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

Karte für diesen Artikel

nf24