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Harsewinkel: Streit in Betriebsunterkunft endet mit schweren Verletzungen

Ein 47-jähriger Mann wurde von einem 21-Jährigen mit einem Hammer angegriffen und schwer verletzt. Der Tatverdächtige wurde festgenommen und einem Haftrichter vorgeführt.

Foto: Depositphotos

Gütersloh (ost)

In Harsewinkel (FK) wurde die Polizei am Montagmorgen (19.05., 07.20 Uhr) über einen Mann informiert, der schwer verletzt in einem Haus an der Hauptstraße lag. Ersten Berichten zufolge kam es zu einem Streit zwischen zwei Bewohnern einer Betriebsunterkunft. Während des Streits griff ein 21-Jähriger einen 47-Jährigen mit einem Hammer an. Der 47-Jährige erlitt schwere Verletzungen und wurde mit einem Rettungswagen in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Der 21-jährige Täter flüchtete danach, wurde jedoch kurz darauf in Herzebrock-Clarholz gefunden.

Der 21-Jährige wurde vorläufig festgenommen und am Dienstagmittag (20.05.) einem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ einen Haftbefehl.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wobei 357 davon gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 518, wovon 458 männlich und 60 weiblich waren. 206 Verdächtige waren nicht deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der Mordfälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 671, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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