Eine mutige Nachbarin rettete in der Nacht einen 64-jährigen Mann aus einem brennenden Haus. Der Mann wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen.
Hilchenbach-Müsen: Nachbarin rettet 64-Jährigen aus brennendem Haus

Hilchenbach-Müsen (ost)
Gestern Nacht (01. April) ereignete sich in der Ferienhaussiedlung in Hilchenbach-Müsen ein Wohnungsbrand. Ein 64-jähriger Bewohner konnte dank des mutigen Eingreifens seiner Nachbarin aus dem Haus gerettet werden.
Die 42-jährige Nachbarin war gegen 03:30 Uhr mit ihrem Hund draußen. Dort bemerkte sie Geruch nach Feuer und sah kurz darauf ein helles Licht. Als sie genauer hinschaute, bemerkte sie, dass das Haus eines Nachbarn in Flammen stand. Die 42-Jährige betrat das Ferienhaus. Der 64-jährige Bewohner war nicht in der Lage, das brennende Gebäude alleine zu verlassen. Die Frau zog den Mann aus dem Haus und alarmierte dann die Polizei. Als Feuerwehr und Polizei kurz darauf eintrafen, stand das Gebäude bereits in Vollbrand.
Der 64-Jährige wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik in Offenbach geflogen. Obwohl es zunächst hieß, dass sein Leben in akuter Gefahr sei, teilte die Klinik der Polizei nach neuesten Erkenntnissen mit, dass derzeit keine lebensbedrohliche Situation mehr besteht. Die 42-jährige Retterin verletzte sich bei der Rettungsaktion und wurde zur weiteren Untersuchung und Behandlung mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.
Die Kriminalpolizei hat die Untersuchungen aufgenommen. Die Ursache des Brandes ist bisher noch unbekannt. Da das Haus aufgrund der Brandschäden einsturzgefährdet ist, konnten die Ermittler das betroffene Ferienhaus von innen noch nicht genauer untersuchen. Der Brandort ist abgesperrt und unter Verschluss. Der genaue Sachschaden kann noch nicht beziffert werden, wird jedoch voraussichtlich im sechsstelligen Eurobereich liegen.
Quelle: Presseportal








