Eine Seniorin erkannte den Betrugsversuch und informierte sofort die Polizei. Keine verdächtigen Bewegungen auf ihrem Konto.
Hürth: Fehlgeschlagener Betrugsversuch durch falsche Bankmitarbeiterin

Hürth (ost)
Ältere Frau wurde skeptisch
Am Dienstagvormittag (19. Mai) scheiterte eine falsche Bankangestellte mit ihrem Betrugsversuch an einer Hürtherin. Die Betroffene erkannte den Betrug.
Nach ersten Informationen klingelte um 11.30 Uhr das Telefon bei der 70-jährigen Geschädigten. Die Person am anderen Ende stellte sich als Mitarbeiterin einer Bank vor und erwähnte eine Überweisung in die Niederlande, die die Betroffene angeblich am Morgen getätigt haben sollte. Das erschien der Bankangestellten verdächtig, daher wollte sie mit der Betroffenen darüber sprechen. Die Angerufene erkannte schnell den betrügerischen Anruf und konfrontierte die Person am Telefon damit. Diese reagierte schnippisch und gab an, die Überweisung nun durchführen zu wollen.
Die Betroffene kontaktierte sofort nach dem verdächtigen Anruf ihre Bank. Ihre Einschätzung war korrekt, es gab keine verdächtigen Aktivitäten auf ihrem Konto.
Später erstattete die Betroffene Anzeige bei der Polizei.
Die Polizei empfiehlt:
Wenn Sie bereits Opfer geworden sind:
Quelle: Presseportal
Cybercrime-Statistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Cyberkriminalitätsraten in Nordrhein-Westfalen sind zwischen 2022 und 2023 gesunken. Im Jahr 2022 wurden 29667 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 21181 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg jedoch von 7667 auf 8126. Die Anzahl der Verdächtigen stieg ebenfalls von 6623 auf 7062. Von den Verdächtigen waren 4726 männlich, 2336 weiblich und 2159 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 29.667 | 21.181 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 7.667 | 8.126 |
| Anzahl der Verdächtigen | 6.623 | 7.062 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 4.478 | 4.726 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.145 | 2.336 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 2.072 | 2.159 |
Quelle: Bundeskriminalamt








