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Iserlohn: Taschendiebstähle an der Hagener Straße

Mehrere Taschendiebstähle wurden an der Hagener Straße gemeldet, darunter Geldbörsen, eine Handtasche und ein Handy gestohlen.

Foto: Depositphotos

Letmathe (ost)

Ein Mann griff Mitarbeiter der Polizei und des Ordnungsamtes an. Der 49-jährige Mann aus Gevelsberg landete gestern Mittag in einer Gewahrsamszelle der Polizei. Das Ordnungsamt reagierte auf einen Einsatz an der Hagener Straße. Zeugen wiesen sie darauf hin, dass der Mann gerade den Außenspiegel ihres Dienstfahrzeugs beschädigt hatte. Als das Ordnungsamt-Team ihn darauf ansprach, beleidigte er sie und versuchte, sie zu schlagen. Auch gegenüber einer hinzugezogenen Polizeistreife verhielt sich der Verdächtige extrem aggressiv. Er trat um sich, beleidigte die Beamten und musste schließlich in Gewahrsam genommen werden. Zwei Polizisten wurden leicht verletzt. Die Polizei ermittelt nun wegen Widerstands und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, gefährlicher Körperverletzung, Beleidigung und Sachbeschädigung. (dill)

Mehrere Diebstähle wurden gemeldet

In einem Kaufhaus an der Hagener Straße gab es gestern zwischen 10 und 15 Uhr mindestens fünf Taschendiebstähle. Die Täter, die bisher unbekannt sind, stahlen Geldbörsen, eine Handtasche und ein Handy. Ein Opfer gab an, dass es beim Einkaufen von zwei Frauen mehrmals angerempelt wurde. Beide Frauen trugen Kopftücher. Die Polizei hat Ermittlungen wegen Diebstahls aufgenommen und sucht Zeugen. Hinweise nimmt die Wache Iserlohn unter 02371/9199-0 entgegen. (dill)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Taschendiebstählen in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Taschendiebstahlraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 37.321 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 39.519 Fälle waren. Obwohl die Anzahl der aufgeklärten Fälle von 1980 auf 2725 stieg, blieb die Anzahl der Verdächtigen mit 1897 relativ konstant. Die meisten Verdächtigen waren männlich, wobei 1442 Männer und 455 Frauen verdächtigt wurden. Es gab auch eine Zunahme der nicht-deutschen Verdächtigen von 1284 im Jahr 2022 auf 1520 im Jahr 2023. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von registrierten Taschendiebstählen mit insgesamt 39.519 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 37.321 39.519
Anzahl der aufgeklärten Fälle 1.980 2.725
Anzahl der Verdächtigen 1.633 1.897
Anzahl der männlichen Verdächtigen 1.175 1.442
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 458 455
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.284 1.520

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 458 auf 596 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 60 auf 75 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Im Vergleich dazu hatte die Region in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle, was zeigt, dass Nordrhein-Westfalen eine hohe Anzahl von Mordfällen verzeichnete.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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