Polizei entdeckt Alkohol- und Drogenverstöße bei Fahrern im Kreis Euskirchen. Blutproben angeordnet, Weiterfahrt untersagt.
Kreis Euskirchen: Verkehrskontrollen decken Delikte auf

Euskirchen, Zülpich, Kall (ost)
Während Verkehrskontrollen haben Polizeibeamte im Kreis Euskirchen mehrere Verstöße unter Alkohol- und Drogeneinfluss festgestellt. In Zülpich wurde am 30. April um 9.15 Uhr auf der Straße „Villa Rustica“ ein 27-Jähriger kontrolliert. Die Beamten bemerkten glasige Augen. Ein Drogentest war positiv für Marihuana. Ebenfalls am 30. April, um 12.30 Uhr, überprüften Einsatzkräfte in Euskirchen auf der Straße „An der Vogelrute“ einen 41-Jährigen auf einem E-Scooter. Auch hier gab es Hinweise auf Drogenkonsum. Ein Test war positiv für Cannabis und Kokain. Am Abend desselben Tages, um 21.30 Uhr, fiel in Kall auf der Eisenauerstraße ein 54-jähriger Autofahrer durch Schlangenlinienfahren sowie starkes Beschleunigen und Abbremsen auf. Ein Atemalkoholtest ergab 1,48 Promille. In Euskirchen wurde am 3. Mai um 20.21 Uhr auf der Frauenberger Straße ein 40-Jähriger ebenfalls auf einem E-Scooter kontrolliert. Ein Atemalkoholtest ergab 1,62 Promille. In allen Fällen wurden Blutproben angeordnet und die Weiterfahrt untersagt. Entsprechende Anzeigen wurden erstellt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wobei 63.352 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 56.367 Verdächtige, darunter 49.610 Männer, 6.757 Frauen und 16.655 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stiegen die Zahlen weiter an, mit insgesamt 73.917 registrierten Fällen von Drogenkriminalität. Davon wurden 65.532 Fälle gelöst. Es gab 57.879 Verdächtige, darunter 51.099 Männer, 6.780 Frauen und 18.722 Nicht-Deutsche. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an aufgezeichneten Drogenfällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








