Die Polizei hat zwei Tatverdächtige nach einer erneuten Sprengung eines Zigarettenautomaten in Lippstadt festgenommen. Die Ermittlungen dauern an.
Lippstadt: Zwei Festnahmen nach Sprengung von Zigarettenautomat

Lippstadt (ost)
Nach einer weiteren Explosion eines Zigarettenautomaten in Lippstadt wurden am Dienstag (19. Mai) vorläufig zwei Verdächtige von der Polizei festgenommen.
Anwohner informierten die Polizei gegen 2:40 Uhr über die Explosion eines Zigarettenautomaten in der Stirper Straße. Sie gaben an, dass zwei Personen nach der Tat auf einem Fahrrad und einem E-Scooter geflohen seien.
Im Zuge der Fahndung entdeckten Einsatzkräfte einen der vermutlichen Täter auf einem E-Scooter im Bereich des Theodor-Heuss-Parks. Er versuchte zu fliehen, wurde aber kurz darauf überwältigt. Dabei setzte der Mann Pfefferspray ein und verletzte den Beamten leicht.
Es handelte sich um einen 26-jährigen Mann aus Lippstadt, der vorübergehend festgenommen wurde. Die weiteren Untersuchungen führten zur Identifizierung einer weiteren Verdächtigen: Eine 17-jährige aus Erwitte wurde ebenfalls am Vormittag vorläufig festgenommen.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die beiden Verdächtigen in Absprache mit der Staatsanwaltschaft freigelassen. Die Ermittlungen dauern an.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Jahr 2023 gab es 596 männliche Verdächtige und 75 weibliche Verdächtige. Auch die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Trotz des Anstiegs der Mordraten in Nordrhein-Westfalen bleibt die Region mit den meisten aufgezeichneten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023, mit insgesamt 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








