Polizei sucht Zeugen für flüchtigen Zweiradfahrer auf frisiertem Kleinkraftrad in Rahden. Polizeikontrolle missachtet und Fahndung ohne Erfolg.
Lübbecke: Rollerfahrer flüchtet

Rahden (ost)
Ein bislang unbekannter Fahrer eines Zweirads auf einem offensichtlich getunten Kleinkraftrad entzog sich am Samstagabend in Rahden einer Polizeikontrolle. Die Polizei bittet um Hinweise.
Währenddessen fuhr eine Streifenwagenbesatzung gegen 18.30 Uhr die Mindener Straße entlang, als sie zwei Rollerfahrer bemerkte. Als einer der Fahrer das Polizeiauto sah, stoppte er und klappte das Versicherungskennzeichen am Roller hoch. Danach setzte er seine Fahrt fort.
Die Beamten verfolgten den Fahrer und gaben ihm Anhaltesignale. Er ignorierte sie jedoch. Stattdessen fuhr der Unbekannte unter anderem auf einem Radweg, hielt sich nicht an das Rechtsfahrgebot und die Höchstgeschwindigkeit. Dabei benutzte er die Straßen Auf dem Witting, Auedamm, Lange Reihe und Stellerloh. Schließlich bog der Unbekannte auf einen geschotterten Radweg ab und fuhr durch Poller. Hier konnten die Beamten nicht weiterverfolgen. Die eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen blieben erfolglos.
Der dunkelhaarige und schlanke Fahrer des Zweirads wird auf ein Alter zwischen 15 und 25 Jahren und eine Größe von 170 bis 180 cm geschätzt. Er trug außerdem einen schwarzen Helm, eine graue Steppjacke, dunkle Jeans und fuhr ein weißes Kleinkraftrad.
Hinweise zu dem Fahrer des Zweirads und dem beschriebenen Roller nimmt das Verkehrskommissariat Lübbecke unter der Telefonnummer (0571) 88660 entgegen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon entfallen 63.250 auf Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel sind mit 3.764 Fällen, also 0,59%, vertreten. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








