Ein 33-jähriger Fahrer verursachte einen Unfall mit 3 Promille Alkoholgehalt, zwei Personen wurden schwer verletzt.
Lustheide: Schwerer Verkehrsunfall in Bergisch Gladbach

Bergisch Gladbach (ost)
Er war betrunken und fuhr dennoch Auto: Ein 33-jähriger Bergisch Gladbacher verursachte gestern Abend (18.05.) einen schweren Verkehrsunfall.
Etwa um 18:00 Uhr fuhr der 33-Jährige in seinem Ford in Richtung Lustheide auf der Frankenforster Straße. Aufgrund seiner starken Alkoholisierung fuhr er in der Mitte der Fahrbahn. Zuerst berührte er einen entgegenkommenden KIA mit seinem Auto. Danach kollidierte er frontal mit einem Opel, der in Richtung Bensberg fuhr. Der 60-jährige Opel-Fahrer wurde schwer verletzt, ebenso wie der Unfallverursacher.
Ein freiwilliger Atemalkoholtest bei dem 33-Jährigen ergab einen Wert von 3 Promille. Der Unfallverursacher hatte seinen Führerschein nicht dabei. Sowohl er als auch der 60-Jährige wurden ins Krankenhaus gebracht. Dort wurde dem 33-Jährigen auch eine Blutprobe entnommen.
Die Autos des 33-Jährigen und des Opel wurden stark beschädigt und mussten abgeschleppt werden. Außerdem entdeckten die Polizeibeamten am Ford frische Lackschäden, die möglicherweise von einem anderen Unfall stammten. Der Fahrer des KIA blieb unverletzt, jedoch wiesen sein Auto mehrere Lack- und Kratzspuren auf.
Die Polizei Rhein-Berg ermittelt gegen den 33-Jährigen wegen fahrlässiger Körperverletzung, dem Fahren unter Alkoholeinfluss und möglicher Fahrerflucht.
Die Frankenforster Straße war für die Dauer der Unfallaufnahme bis in den Abend hinein gesperrt. (bw)
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Dabei wurden im Jahr 2022 63352 Fälle gelöst, während es im Jahr 2023 nur 65532 Fälle waren. Die Anzahl der Verdächtigen betrug im Jahr 2022 56367, wovon 49610 männlich und 6757 weiblich waren. Im Jahr 2023 sank die Zahl der Verdächtigen auf 57879, wovon 51099 männlich und 6780 weiblich waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 im Jahr 2022 auf 18722 im Jahr 2023. Im Vergleich zu der Region mit den meisten aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit 73917 Fällen, ist Nordrhein-Westfalen eine der Regionen mit den höchsten Drogenraten.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. 3.764 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Bei den Verkehrsunfällen gab es insgesamt 450 Tote, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








