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Mönchengladbach: Rollerfahrer flüchtet vor Polizei

Ein 15-jähriger Rollerfahrer ignoriert Anhaltezeichen, kollidiert mit Auto und flieht zu Fuß. Polizei ermittelt wegen mehrerer Verstöße und bittet um Zeugenhinweise.

Foto: Depositphotos

Mönchengladbach (ost)

Am Dienstag, den 19. Mai, wurde gegen 12.30 Uhr auf der Limitenstraße ein Moped mit abgelaufenem Versicherungskennzeichen von einer Streifenwagenbesatzung entdeckt. Die Polizisten versuchten den Fahrer anzuhalten, aber er ignorierte die Anhaltesignale und fuhr weiter. Während seiner Flucht überfuhr der Rollerfahrer mehrere rote Ampeln und kollidierte schließlich mit einem schwarzen Auto am Berliner Platz. Nach dem Sturz rannte der Fahrer in Richtung Fliethstraße davon.

Weitere Polizeikräfte trafen den unverletzten 15-jährigen Rollerfahrer kurz darauf an. In der Helmfach des Rollers fanden die Beamten ein gestohlenes Kennzeichen. Außerdem ergaben die Ermittlungen, dass der 15-Jährige keine gültige Fahrerlaubnis besitzt. Die Polizei beschlagnahmte den Roller und das gestohlene Kennzeichen. Gegen den 15-Jährigen wird nun wegen des Verdachts auf ein verbotenes Kraftfahrzeugrennen, der Gefährdung des Straßenverkehrs, des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetzes, des unerlaubten Entfernens vom Unfallort und des Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt.

Die Polizei Mönchengladbach bittet Zeugen, die Informationen zum Unfall, dem schwarzen Auto oder dessen Fahrer/in haben, sich unter der Telefonnummer 02161 290 zu melden. (at)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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