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Münster: Autobahnkreuz Leverkusen – Flucht vor Polizei

Auf der A1 Richtung Dortmund flüchtete ein Tatverdächtiger vor der Polizei, was zu einem Unfall und seiner Festnahme führte.

Foto: Depositphotos

Düsseldorf (ost)

Am Mittwoch, den 20. Mai 2026, um 12:57 Uhr

Während der Fahrt zum Dienst bemerkte ein Polizeibeamter des Polizeipräsidiums Düsseldorf auf der A1 im Autobahnkreuz Leverkusen einen verdächtigen VW Passat mit Wuppertaler Kennzeichen. Als der Fahrer kontrolliert werden sollte, beschleunigte er. Seine Flucht endete mit einem Unfall im Autobahnkreuz Wuppertal-Nord.

Der 24-jährige Polizeibeamte kannte den Passat als das Fahrzeug eines Verdächtigen im Zusammenhang mit „falschen Polizisten“. Bisher war es dem oder den Verdächtigen immer gelungen, zu entkommen. Der aufmerksame Kollege von der Autobahnpolizeiwache Hilden informierte sofort die im Dienst befindlichen Einsatzteams der Autobahnpolizei und führte sie zum vermuteten Täterfahrzeug. Der Fahrer des Passats wollte sich jedoch offensichtlich nicht kontrollieren lassen, ignorierte die Anhaltezeichen der Autobahnpolizei und beschleunigte. Während seiner Flucht überholte er mit hoher Geschwindigkeit immer wieder andere Verkehrsteilnehmer auf dem Seitenstreifen und versuchte so, der Kontrolle zu entkommen. Im Autobahnkreuz Wuppertal-Nord versuchte der Fahrer dann vergeblich, auf die A 43 Richtung Münster zu wechseln. Dort geriet er auf regennasser Fahrbahn ins Schleudern und prallte gegen die rechtsseitigen Schutzplanken. Der 35-jährige iranische Staatsbürger ohne festen Wohnsitz konnte unverletzt vor Ort festgenommen werden. Es bestand der Verdacht des Drogenkonsums. Eine Blutprobe wurde entnommen. Während der Verfolgung des 35-Jährigen wurde auch ein Polizeihubschrauber zur Unterstützung eingesetzt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Iraner aufgrund fehlender Haftgründe entlassen. Die Ermittlungen dauern an. (kbf)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon endeten 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% entspricht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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