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Münster: Festnahme am Essener Hauptbahnhof

Die Bundespolizei nahm eine gesuchte 39-jährige Frau fest, die Betäubungsmittel konsumierte. Sie wurde aufgrund eines Haftbefehls wegen Betrugs verurteilt und inhaftiert.

Foto: Depositphotos

Essen (ost)

Am 8. Mai wurde eine 39-jährige Frau am Essener Hauptbahnhof wegen des Konsums von Betäubungsmitteln festgenommen. Die obdachlose Frau war bereits wegen eines Haftbefehls gesucht worden.

Etwa um 04:35 Uhr beobachteten Beamte am Essener Hauptbahnhof über die Videoüberwachung mehrere Personen in einem Wartehäuschen auf dem Bahnsteig 1/2, die offensichtlich Drogen konsumierten. Eine sofort entsandte Streife kontrollierte die Gruppe vor Ort. Bei der Überprüfung der 39-jährigen Deutschen stellten die Polizisten fest, dass ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Münster wegen Betrugs gegen sie vorlag. Sie wurde zu einer Geldstrafe von 920 Euro oder alternativ zu 23 Tagen Haft verurteilt. Die Polizeibeamten informierten die Frau über den Haftbefehl, belehrten sie und brachten sie zur Dienststelle. Bei der Durchsuchung ihres mitgeführten Rucksacks fanden die Beamten insgesamt drei kleine Tütchen mit Amphetamin. Die Betäubungsmittel wurden beschlagnahmt und ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet. Da die 39-Jährige die geforderte Geldstrafe nicht zahlen konnte, brachten die Beamten sie nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen in eine Justizvollzugsanstalt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen lag 2022 bei 56367 und stieg im Jahr 2023 auf 57879. Unter den Verdächtigen waren 2022 49610 Männer und 6757 Frauen, während es 2023 51099 Männer und 6780 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 auf 18722. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an aufgezeichneten Drogenfällen mit 73917.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

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