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Münster: Radfahrer kollidiert mit Streifenwagen und flüchtet zu Fuß

Ein unbekannter Radfahrer kollidierte mit einem Streifenwagen und flüchtete zu Fuß, nachdem er sich einer Polizeikontrolle entziehen wollte. Die Polizei bittet um Hinweise zu dem Gesuchten.

Foto: Depositphotos

Münster (ost)

Ein unbekannter Radfahrer kollidierte am Dienstagabend (19.05., 22:05 Uhr) am Hohenzollernring zunächst mit einem geparkten Streifenwagen und flüchtete dann zu Fuß, um einer Polizeikontrolle zu entgehen. Die Polizei sucht nach Hinweisen zu dem Flüchtigen.

Nach ersten Erkenntnissen wollten die Polizisten den Radfahrer aufgrund eines Verkehrsverstoßes an der Kreuzung Warendorfer Straße/Hohenzollernring kontrollieren. Der Unbekannte reagierte jedoch nicht auf die Aufforderung anzuhalten. Er fuhr zunächst auf der Warendorfer Straße und dann auf dem Radweg des Hohenzollernrings in Richtung Wolbecker Straße weiter. Um ihn zu stoppen, stellten die Beamten den Streifenwagen auf dem Radweg neben einer Grünanlage ab. Der Unbekannte konnte nicht rechtzeitig bremsen, kollidierte mit dem Fahrzeug, stürzte und flüchtete dann zu Fuß in die Grünanlage.

Unter der Rufnummer (0251) 275-0 bittet die Polizei um Hinweise zu dem unbekannten männlichen Radfahrer.

Er wird als circa 25 bis 30 Jahre alt, etwa 185 Zentimeter groß und dunkelhaarig beschrieben. Zum Zeitpunkt des Unfalls trug er eine schwarze Puffer-Daunenjacke und einen Vollbart. An dem silbernen Trekkingrad, das er am Unfallort zurückließ, wurden defekte Bremsen festgestellt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen verzeichnet, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. In innerorts gelegenen Ortslagen ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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