Ein 31-jähriger Fahrer flieht zu Fuß nach positivem Drogenvortest auf Kokain, wird jedoch eingeholt und festgenommen.
Oberhausen: Verkehrskontrolle endet in erfolgloser Flucht

Oberhausen (ost)
Am Montagmittag (18.05.) fand eine Verkehrskontrolle auf der Mülheimer Straße in der Nähe des Heinrich-Heine-Gymnasiums statt. Schwerpunkte waren die Gurtpflicht und Verstöße gegen das Handyverbot.
Um 12:45 Uhr bemerkte ein Polizist auf einem Motorrad ein Auto, dessen Fahrer weder angeschnallt war noch beide Hände am Lenkrad hatte. Der 31-jährige Fahrer benutzte während der Fahrt sein Smartphone. Das Fahrzeug (VW Touran) wurde gestoppt. Bei der Kontrolle ergaben sich Hinweise darauf, dass der Fahrer möglicherweise unter Drogeneinfluss stand.
Ein Drogenschnelltest reagierte positiv auf Kokain. Nachdem dem Mann die weiteren polizeilichen Maßnahmen, einschließlich einer Blutentnahme, erklärt wurden, versuchte er plötzlich zu Fuß zu fliehen. Er wurde jedoch nach kurzer Verfolgung eingeholt und festgenommen. Später wurde ihm Blut abgenommen, sein Führerschein wurde eingezogen und ihm wurde das Führen von Fahrzeugen untersagt. Sein Auto wurde abgeschleppt und beschlagnahmt.
Die Polizei leitete Strafverfahren ein, unter anderem wegen des Verdachts des Fahrens unter Drogeneinfluss und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte. Außerdem wurde das Straßenverkehrsamt über den Vorfall informiert, um die Fahreignung des Beschuldigten zu überprüfen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle entspricht. In der Ortslage innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)







