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Raub auf 74-Jährigen in Gütersloh

Die Kriminalpolizei ermittelt zu einem Raub, bei dem vier maskierte Männer einen älteren Mann in seinem Haus überfielen und Bargeld sowie Wertgegenstände stahlen.

Foto: Depositphotos

Gütersloh (ost)

Gütersloh (MK) – Die Kriminalpolizei Gütersloh führt derzeit Ermittlungen zu einem Raub durch, den vier bisher unbekannte Männer am späten Dienstagabend (31.03., 22.25 Uhr) in der Avenwedder Straße im Ortsteil Friedrichsdorf begangen haben.

Nach den aktuellen Informationen betrat ein 74-jähriger Mann gerade sein Haus, als die Männer ihn unerwartet ins Haus drängten. Anschließend forderten die Täter Bargeld und Wertgegenstände von dem 74-Jährigen. Sie schlugen den Mann mehrmals mit der flachen Hand, wodurch er leicht verletzt wurde. Gleichzeitig durchsuchte ein Teil der Täter die Räume nach möglicher Beute. Nach einer Weile verließen die Männer das Haus in unbekannte Richtung.

Derzeit wurde eine Geldbörse mit einer kleinen Menge Bargeld und Dokumenten gestohlen. Der 74-Jährige informierte später die Polizei.

Den Beschreibungen zufolge waren die vier Männer jung bis mittelalt. Sie trugen Masken, dunkle Kleidung und hatten ihre Jackenkapuzen über den Kopf gezogen.

Im Rahmen der laufenden Ermittlungen bittet die Polizei um weitere Zeugenaussagen. Wer kann zusätzliche Informationen zu dem Raub geben oder hat am Dienstagabend verdächtige Beobachtungen in der Avenwedder Straße in Friedrichsdorf gemacht? Wer kann weitere Hinweise zu den beschriebenen Tätern geben? Hinweise nimmt die Polizei Gütersloh unter der Telefonnummer 05241 869-0 entgegen.

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6473 auf 7478. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 8073 auf 9103, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 7238 auf 8213 und die der weiblichen Verdächtigen von 835 auf 890 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3590 auf 4163. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen die höchste Anzahl an registrierten Raubüberfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit 12625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 11.270 12.625
Anzahl der aufgeklärten Fälle 6.473 7.478
Anzahl der Verdächtigen 8.073 9.103
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.238 8.213
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 835 890
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 3.590 4.163

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle von Mord registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Jahr 2023 gab es 596 männliche Verdächtige im Vergleich zu 60 weiblichen Verdächtigen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle, was zeigt, dass Nordrhein-Westfalen eine der Regionen mit den höchsten Mordraten in Deutschland ist.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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