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Raub auf Tankstelle in Duissern

Ein Duo raubte eine Tankstelle aus und wurde von der Polizei festgenommen. Die Tatverdächtigen erhielten Untersuchungshaftbefehl wegen schweren Raubes.

Foto: Depositphotos

Duisburg (ost)

Am Mittwochabend (22. April, 22:58 Uhr) überfiel ein Duo eine Tankstelle in der Kardinal-Galen-Straße, flüchtete und wurde von der Polizei im Bereich der Falkstraße gestellt.

Die Situation im Detail: Der Angestellte (20) berichtete den Einsatzkräften, dass zwei vermummte Männer den Laden betraten. Einer der Täter bedrohte ihn mit Pfefferspray und forderte Zigaretten sowie Bargeld. Nachdem er ihnen Bargeld, Zigaretten und die gesamte Kasse mit Münzgeld übergeben hatte, flüchteten die Täter.

Die Polizei, die mit einem Diensthund gerufen wurde, fand hinter der Tankstelle eine Maske und die gestohlene Beute – beides wurde sichergestellt. Weitere Beamte nahmen zwei verdächtige Personen (18 und 19 Jahre alt) im Bereich der Falkenstraße fest. Bei der Durchsuchung fanden die Polizisten eine weitere Maske und beschlagnahmten sie zusammen mit einem Pfefferspray.

Unter Anweisung der Staatsanwaltschaft Duisburg entnahm ein Arzt beiden Verdächtigen auf einer Polizeiwache eine Blutprobe.

Die beiden Verdächtigen wurden vorläufig festgenommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg erließ ein Richter am Amtsgericht Duisburg am Donnerstag (23. April) einen Haftbefehl gegen beide Verdächtigen wegen schweren Raubes, der vollstreckt wurde. Die weiteren Ermittlungen durch das Kriminalkommissariat 13 dauern an.

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Räuberieraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6473 auf 7478. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 8073 auf 9103, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 7238 auf 8213 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 835 auf 890 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3590 auf 4163. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten registrierten Raubfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit 12625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 11.270 12.625
Anzahl der aufgeklärten Fälle 6.473 7.478
Anzahl der Verdächtigen 8.073 9.103
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.238 8.213
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 835 890
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 3.590 4.163

Quelle: Bundeskriminalamt

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