Einsatzkräfte in Köln stellen Führerscheine von sechs Fahrern sicher, leiten Verkehrsstrafverfahren ein.
Rhein-Erft-Kreis: Autobahnpolizei beschlagnahmt fünf Sportwagen nach mutmaßlichem Rennen

Köln (ost)
Die Polizei Köln hat am Samstagabend (16. Mai) auf einem Tankstellengelände in Kerpen-Sindorf die Führerscheine von sechs Sportwagenfahrern im Alter von 23 bis 41 Jahren eingezogen, unterstützt von Streifenwagen der Polizei Rhein-Erft-Kreis. Einen Porsche Cayenne, zwei Mercedes-C-Klassen, einen Lamborghini Urus und einen Ferrari wurden ebenfalls sichergestellt, und es wurden Verkehrsstrafverfahren wegen des Verdachts auf Teilnahme an einem illegalen Autorennen eingeleitet.
Um 19.20 Uhr alarmierten Zeugen die Polizei, als sie auf der Bundesautobahn 4 kurz vor dem Kreuz Köln-West in Richtung Aachen unterwegs waren. Die Verdächtigen sollen ihre hochmotorisierten Autos mehrmals nebeneinander auf allen drei Fahrstreifen positioniert haben und den Verkehr durch plötzliche Bremsmanöver stark behindert haben. Dann beschleunigten sie, um sich gegenseitig und auch Unbeteiligte links und rechts zu überholen. Einige der Fahrer hatten kurdische Nationalfahnen über ihren Motorhauben. Als die Streifenwagen näher kamen, verließen sie die Autobahn an der Anschlussstelle Elsdorf (REK).
Das Verkehrskommissariat 4 bittet Zeugen, die weitere Informationen zu dem Vorfall haben, sich unter Tel.-Nr. 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de zu melden. (cg/ts)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63250 Unfälle mit Personenschaden, was 9.92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13559 aus, was 2.13% ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3764 Fällen registriert, was 0.59% der Gesamtzahl entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556792, was 87.36% ausmacht. In Ortslagen innerorts ereigneten sich 55296 Unfälle (8.68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17437 (2.74%) und auf Autobahnen 6889 (1.08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11172 und Leichtverletzte 68000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)







