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Rhein-Erft-Kreis: Tote Frau in Wohnung gefunden, Polizei Köln ermittelt wegen Körperverletzung mit Todesfolge.

Eine 59-jährige Frau wurde tot in einer Wohnung entdeckt, nachdem sie von ihrem Freund geschlagen wurde. Die Polizei hat eine Mordkommission eingerichtet.

Foto: Depositphotos

Köln (ost)

Die Staatsanwaltschaft und die Polizei in Köln haben bekannt gegeben:

Am Morgen des Donnerstags (26. September) wurde eine 59-jährige Frau tot in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses in der Flach-Fengler-Straße in Wesseling (Rhein-Erft-Kreis) gefunden. Die Polizei hat ihren 41-jährigen Freund festgenommen, der sie am Vorabend angeblich geschlagen haben soll.

Um 5.10 Uhr informierte der stark alkoholisierte Wohnungsinhaber die Polizei. Nach einem Streit zwischen der 59-Jährigen und dem Verdächtigen soll die Frau in der Wohnung des Anrufers übernachtet haben.

Die genaue Todesursache ist noch unklar. Die Verstorbene wird heute obduziert.

Ein Mordkommission der Kriminalpolizei Köln hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der Körperverletzung mit Todesfolge aufgenommen. (cg/de)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2021/2022

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2021 und 2022 an. Im Jahr 2021 wurden 308 Fälle registriert, während es 2022 bereits 380 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 290 auf 357. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 409 auf 518, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 355 auf 458 anstieg. Die Anzahl der weiblichen Verdächtigen blieb relativ konstant bei 54 im Jahr 2021 und 60 im Jahr 2022. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 161 auf 206. Im Vergleich dazu wurden in Bayern im Jahr 2022 die meisten Mordfälle in Deutschland registriert – insgesamt 403.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 308 380
Anzahl der aufgeklärten Fälle 290 357
Anzahl der Verdächtigen 409 518
Anzahl der männlichen Verdächtigen 355 458
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 54 60
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 161 206

Quelle: Bundeskriminalamt

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