Die Kreispolizeibehörde Coesfeld führte eine groß angelegte Verkehrskontrolle durch, um die Verkehrssicherheit zu stärken und Verstöße zu ahnden.
Ruhrgebiet: Große Verkehrskontrolle in Dülmen

Coesfeld (ost)
Heute führte die Polizeibehörde Coesfeld zusammen mit Partnern eine umfangreiche Verkehrskontrolle im Bereich des gewerblichen Personen- und Güterverkehrs an der B67 in Dülmen-Merfeld durch.
Die geografische Lage des Kreises Coesfeld mit den Verkehrsverbindungen Richtung Ruhrgebiet und den Niederlanden war der Hintergrund für die gemeinsame Kontrolle.
Der Schwerpunkt lag auf der Einhaltung der Sozialvorschriften im Straßenverkehr, wie Lenk- und Ruhezeiten, der technischen Sicherheit der Fahrzeuge und der ordnungsgemäßen Ladungssicherung.
Die Kontrollen wurden in enger Zusammenarbeit mit verschiedenen Behörden durchgeführt. Neben der Polizeibehörde Coesfeld waren auch Einsatzkräfte der Politie Winterswijk, des Bundesamtes für Logistik und Mobilität (BALM) sowie des Zolls beteiligt.
Das Ziel der gemeinsamen Kontrollaktion war es, die Verkehrssicherheit langfristig zu verbessern, Verstöße konsequent zu bestrafen und das Bewusstsein für die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften im gewerblichen Verkehr zu schärfen.
Insgesamt wurden bei der Aktion 195 Fahrzeuge kontrolliert. Das BALM überprüfte 103 Lastwagen und stellte dabei zwei Mautverstöße, zwei Überladungen und einen Verstoß gegen Ladungssicherungsvorschriften fest. Der Zoll entnahm 15 Dieselproben, deren Analyse zur Verwendung unversteuerter Ersatzkraftstoffe noch aussteht. Der Verkehrsdienst und Zivilkräfte der Polizei Coesfeld führten gemeinsam mit niederländischen Kollegen Kontrollen an 77 Lastwagen durch. Dabei wurden sieben Verstöße gegen das Fahrpersonalgesetz festgestellt, die mit Bußgeldern in Höhe von insgesamt 31.000EUR geahndet wurden. Zwei Fahrer erhielten Strafanzeigen wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, sieben erhielten Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen mangelhafter Ladungssicherung oder anderer Verstöße. Außerdem wurden 17 Verwarnungen und von ausländischen Verkehrsteilnehmern fünf Sicherheitsleistungen erhoben.
„Wir haben zahlreiche wirklich sicherheitsrelevante Verstöße festgestellt und geahndet – wir hoffen, durch derartige Kontrollen die Unternehmer und Fahrer für die Gefahren und damit auch die Sinnhaftigkeit der Einhaltung entsprechender Vorschriften sensibilisieren zu können“, fasste Einsatzleiter Rolf Gehring den Einsatz zusammen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. 3.764 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,59% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% der Gesamtzahl ausmacht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). 450 Menschen verloren bei Verkehrsunfällen ihr Leben, 11.172 wurden schwer verletzt und 68.000 erlitten leichte Verletzungen.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)







