Ein 34-jähriger Mann wurde ohne Versicherungskennzeichen auf seinem E-Scooter erwischt. Er stand unter Alkohol- und Drogeneinfluss, was zu einer Blutprobe und einem Fahrverbot führte.
Schieder-Schwalenberg: E-Scooter-Fahrer ohne Kennzeichen und alkoholisiert unterwegs

Lippe (ost)
Am Mittwochmorgen (20.05.2026) um etwa 11.20 Uhr haben Polizisten einen E-Scooter-Fahrer in der Gegend von Keßlerstraße/Schwalenberger Straße kontrolliert, nachdem sie bemerkt hatten, dass ihm die Versicherungskennzeichen fehlten. Während der Kontrolle bestand auch der Verdacht, dass der 34-Jährige möglicherweise unter dem Einfluss von Alkohol und Betäubungsmitteln stand. Ein freiwilliger Alkoholtest fiel eindeutig aus. Dem Mann aus Schieder-Schwalenberg wurde im Krankenhaus eine Blutprobe entnommen. Die Beamten untersagten ihm die Weiterfahrt mit seinem E-Scooter. Neben dem Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz erwartet den Mann nun ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr.
Die Polizei betont erneut: Ein E-Scooter ist kein Spielzeug, sondern ein Kraftfahrzeug! Daher gelten am Lenker die gleichen Grenzwerte und rechtlichen Konsequenzen für Alkohol und Drogen wie beim Autofahren. Für Personen unter 21 Jahren oder in der Probezeit gilt die 0,0 Promille-Grenze. Ab 0,5 Promille drohen Bußgelder, Punkte und Fahrverbote, und ab 1,1 Promille handelt es sich um eine Straftat. Außerdem sind jährlich neue Kennzeichen und Versicherungen am E-Scooter zwingend erforderlich.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 56367 auf 57879, wobei der Anteil der männlichen Verdächtigen mit 51099 höher war als der der weiblichen Verdächtigen mit 6780. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 auf 18722. Trotz des Anstiegs bleiben die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen immer noch niedriger als in der Region mit den meisten aufgezeichneten Fällen in Deutschland im Jahr 2023 – 73917.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








