Der Tatverdächtige wurde nach Alibiprüfung entlassen. Er flüchtete mit einem Mietfahrzeug, wurde festgenommen und aus der Untersuchungshaft entlassen.
Stieghorst: Schussabgabe in Bielefeld

Bielefeld (ost)
HC/ Bielefeld- Stieghorst- Der junge Mann wurde freigelassen, nachdem sein Alibi überprüft wurde.
Nach den Schüssen auf dem Parkplatz in der Schweriner Straße, gegen 22:00 Uhr, floh der Verdächtige mit einem Mercedes AMG mit Wuppertaler Kennzeichen. Der Mercedes AMG war ein Mietfahrzeug, das zum Tatzeitpunkt an den 21-Jährigen aus Spenge vermietet war. Weitere Hinweise führten zu einem dringenden Verdacht gegen den Spenger. Nach einer kurzen Verfolgungsjagd wurde er dann in einem Auto festgenommen. Er schwieg jedoch zu den Vorwürfen gegenüber den Polizisten.
Bei der Anhörung vor dem Haftrichter am Montagmittag gab der 21-Jährige erstmals Informationen preis und nannte einen anderen Aufenthaltsort zur Tatzeit. Nachdem der Richter einen Haftbefehl gegen ihn erlassen hatte, begannen die Polizisten mit den Recherchen zum Alibi. Dank der Ermittlungen nach den Angaben des 21-Jährigen konnte sein Aufenthaltsort zur Tatzeit, der nicht am Tatort war, bestätigt werden. Daraufhin wurde er aus der Untersuchungshaft entlassen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle von Mord verzeichnet, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 im Jahr 2022 auf 443 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 im Jahr 2022 auf 671 im Jahr 2023. Davon waren 458 männlich, 60 weiblich und 206 nicht-deutsche Verdächtige im Jahr 2022. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der männlichen Verdächtigen auf 596, weibliche Verdächtige auf 75 und nicht-deutsche Verdächtige auf 310. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 470 Fällen die höchste Anzahl von Mordfällen in ganz Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt







