Ein Mann wurde in Heßler lebensgefährlich verletzt. Tatverdächtiger wurde festgenommen und Haftbefehl erlassen.
Tötungsdelikt in Heßler, Verdächtiger festgenommen

Gelsenkirchen (ost)
Am Dienstagabend, den 19. Mai 2026, wurde um 22.17 Uhr der Polizei Gelsenkirchen gemeldet, dass ein Mann in der Lerckenshof-Straße um Hilfe rief. Die Polizeibeamten, die gerufen wurden, fanden einen 30-jährigen Gelsenkirchener mit einer Stichverletzung im oberen Körperbereich in einer Seitenstraße auf einer Wiese. Der Rettungsdienst übernahm die medizinische Versorgung und brachte den lebensgefährlich verletzten Mann in ein Krankenhaus. Erste Ermittlungen führten zu dem Verdacht gegen einen 69-jährigen Gelsenkirchener. Dieser wurde kurz nach der Tat widerstandslos in seiner Wohnung von Polizeikräften festgenommen. Das Amtsgericht Essen erließ am 20. Juni 2026 auf Antrag der Staatsanwaltschaft Essen einen Haftbefehl gegen ihn wegen versuchten Totschlags in Verbindung mit gefährlicher Körperverletzung.
Die Ermittlungen werden im Rahmen einer Mordkommission unter der Leitung der Staatsanwaltschaft Essen durchgeführt und sind noch im Gange.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 357 auf 443 im selben Zeitraum. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich ebenfalls von 518 auf 671. Davon waren 458 männlich, 60 weiblich und 206 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen die meisten aufgezeichneten Mordfälle in Deutschland im Jahr 2023 mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt







