Polizisten stoppten Jugendlichen mit gefälschtem Rezept in Apotheke. Verdächtiger floh, Ermittlungen laufen weiter.
Ummeln: Gefälschtes Rezept erkannt

Bielefeld (ost)
SI / Bielefeld / Ummeln – Am Montag, 11.05.2026, haben Beamte einen jungen Mann festgenommen, der zuvor versucht hatte, in einer Apotheke ein Medikament abzuholen, das mit einem gefälschten Rezept bestellt wurde.
Der Jugendliche betrat die Apotheke an der Gütersloher Straße gegen 15:35 Uhr und fragte nach einem Medikament, das bereits bestellt war und am Freitag abgeholt werden sollte.
Die Apothekerin hatte bereits Zweifel, ob das Rezept für ein etwa 1000 Euro teures Allergiemedikament authentisch war.
Sie alarmierte heimlich die Polizei und versuchte, den jungen Mann aufzuhalten. Dieser wurde ungeduldig und verließ schließlich die Apotheke. Als er die herannahenden Beamten sah, ergriff er sofort die Flucht. Die Polizisten konnten ihn nach einer kurzen Verfolgung festnehmen.
Er erklärte, dass er von zwei Unbekannten angesprochen worden war. Er sollte ein Medikament abholen und dafür 20 Euro erhalten. Die Beamten leiteten ein Strafverfahren wegen Urkundenfälschung ein.
Die Apothekerin konsultierte derweil den Hausarzt, der auf dem Rezept vermerkt war. Ihr Verdacht bestätigte sich, da der Arzt bestätigen konnte, dass er das Rezept nicht ausgestellt hatte.
Die Ermittlungen zu den Tätern dauern weiterhin an.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen zwischen 2022 und 2023 sind gestiegen. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle registriert, wovon 63.352 gelöst wurden. Es gab insgesamt 56.367 Verdächtige, darunter 49.610 Männer, 6.757 Frauen und 16.655 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 73.917, wovon 65.532 gelöst wurden. Es gab insgesamt 57.879 Verdächtige, darunter 51.099 Männer, 6.780 Frauen und 18.722 Nicht-Deutsche. Im Vergleich zu der Region mit den meisten aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit 73.917 Fällen zeigt Nordrhein-Westfalen eine ähnlich hohe Rate.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








