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Unfall in Raesfeld

Autofahrer kollidiert mit Radfahrer und flüchtet, Polizei sucht Zeugen.

Foto: Depositphotos

Raesfeld (ost)

Unfallort: Raesfeld, Hoher Weg / Sankt Sebastian;

Unfallzeit: 20.05.2026, 16.15 Uhr;

Am Mittwochnachmittag kam es in Raesfeld zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Radfahrer. Ein 13-jähriger Raesfelder war auf seinem Fahrrad unterwegs auf der Straße St. Sebastian in Richtung Weseler Straße. Hinter ihm fuhr ein Autofahrer in gleicher Richtung, dessen Identität bisher unbekannt ist. Als der Junge an der Kreuzung Hoher Weg nach links abbiegen wollte, übersah ihn der Autofahrer, der gerade dabei war, den 13-Jährigen zu überholen. Es kam zu einem Zusammenstoß mit dem Hinterrad des Fahrrads, was dazu führte, dass der Junge stürzte. Der Autofahrer stieg aus, um sich nach dem Zustand des Radfahrers und möglichen Schäden am Fahrrad zu erkundigen. Nachdem der Schüler angab, unverletzt zu sein und das Fahrrad keine Schäden aufwies, setzte der Fahrer seine Fahrt fort, ohne seinen gesetzlichen Verpflichtungen nachzukommen. Der Fahrer des Autos wird wie folgt beschrieben: etwa 80 – 90 Jahre alt, graue Haare und braune Augen. Zum Zeitpunkt des Unfalls trug er eine braune Weste sowie ein kariertes Hemd oder eine Jacke. Das Fahrzeug soll ein grauer VW-Kastenwagen gewesen sein. Später stellte sich heraus, dass der 13-Jährige leichte Verletzungen erlitten hatte und am Fahrrad Sachschäden entstanden waren. Die Polizei bittet um Zeugenaussagen. Hinweise bitte an das Verkehrskommissariat in Borken unter Tel. (02861) 9000. (sb)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle, nämlich 556.792 Fälle oder 87,36%, waren Übrige Sachschadensunfälle. Bezogen auf die Ortslage ereigneten sich 55.296 Unfälle innerorts (8,68%), 17.437 außerorts (2,74%) und 6.889 auf Autobahnen (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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