Die Polizei warnt vor Trickdieben, die sich als Wasserwerker ausgeben und Senioren bestehlen. Verdächtige Personen bitte bei der Polizei Düren melden.
Untermaubach: Falsche Wasserwerker unterwegs

Kreuzau / Düren (ost)
Am Mittwoch (20.05.2026) gab es im Kreisgebiet falsche Wasserwerker. Nach den bisherigen Informationen waren die Täter in mindestens zwei Fällen erfolgreich. Aufgrund der ähnlichen Vorgehensweise besteht die Möglichkeit eines Zusammenhangs zwischen den Taten. Die Frage, ob ein Täter oder mehrere Personen beteiligt waren, wird derzeit untersucht.
Um 07:50 Uhr erschien ein Unbekannter bei einem älteren Ehepaar in der Straße „Waschpöl“ in Untermaubach und behauptete, den Wasserzähler überprüfen zu müssen. Die Bewohner fanden die Situation verdächtig und schickten den Mann weg. Er soll zwischen 180 und 190 cm groß gewesen sein.
Um 08:20 Uhr gelangte ein angeblicher Mitarbeiter der Wasserwerke unter dem Vorwand einer Wasserkontrolle in die Wohnung einer älteren Frau in der Straße „Im Herkesgarten“ in Kreuzau. Während die Frau Wasserhähne betätigen sollte, bewegte sich der Mann zeitweise unbemerkt in der Wohnung. Später stellte die Seniorin fest, dass Ohrringe gestohlen worden waren. Der Mann wurde als etwa 35 bis 40 Jahre alt, etwa 180 cm groß und gepflegt beschrieben. Er trug dunkle Kleidung, hatte dunkle kurze Haare und einen dunklen Kinnbart. Außerdem fiel auf, dass er weder Werkzeug noch Taschen dabei hatte.
Um 09:30 Uhr ereignete sich in einem Wohnheim in der Von-Aue-Straße ein weiterer ähnlicher Vorfall. Auch dort verschaffte sich ein angeblicher Wasserwerksmitarbeiter Zugang zur Wohnung einer älteren Frau. Während die Frau abgelenkt war, stahl der Täter Bargeld und eine Brieftasche. In diesem Fall wurde der Mann als etwa 30 Jahre alt, etwa 185 cm groß, schlank und dunkel gekleidet beschrieben.
Die Polizei empfiehlt:
Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen haben oder Hinweise zu den beschriebenen Männern geben können, sollen sich unter der Rufnummer 02421 949-0 bei der Polizei Düren melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle von Mord aufgezeichnet, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443 im gleichen Zeitraum. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die Mehrheit männliche Verdächtige waren. Interessanterweise stieg auch die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen von 206 auf 310. Trotz dieses Anstiegs bleibt Nordrhein-Westfalen jedoch nicht die Region mit den meisten aufgezeichneten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023, da diese Zahl bei 470 liegt.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








