Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Verkehrskontrolle in Bonn-Oberkassel

Ein 48-jähriger Autofahrer ohne Führerschein und unter Drogeneinfluss wurde gestoppt. Er muss mit mehreren Ermittlungsverfahren rechnen.

Foto: Depositphotos

Bonn (ost)

Am gestrigen Donnerstag (07.05.2026) bemerkte eine Streifenwagenbesatzung der Polizeiwache Ramersdorf gegen 14:55 Uhr einen Autofahrer, der den vorgeschriebenen Sicherheitsgurt nicht angelegt hatte.

Während der folgenden Überprüfung ergaben sich Anzeichen dafür, dass der 48-jährige Fahrer möglicherweise unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Ein vor Ort durchgeführter freiwilliger Drogenschnelltest war positiv auf Opiate. Daher wurde die Entnahme einer Blutprobe in einem Krankenhaus angeordnet. Außerdem ergab die elektronische Überprüfung der Führerscheindaten in der Polizeiwache Ramersdorf, dass der 48-Jährige keine gültige Fahrerlaubnis besitzt und das von ihm vorgelegte Dokument eine Fälschung war.

Der Fahrer wird neben dem Verstoß gegen den Gurt nun wegen Urkundenfälschung, Fahren ohne Fahrerlaubnis und des Verdachts des Führens eines Kraftfahrzeugs unter Drogeneinfluss strafrechtlich verfolgt. Da das Fahrzeug auf eine andere Person zugelassen war, wird auch gegen den Halter des Fahrzeugs ermittelt, weil er das Fahren ohne Fahrerlaubnis ermöglicht oder angeordnet hat.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73.917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 63.352 im Jahr 2022 auf 65.532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg ebenfalls von 56.367 im Jahr 2022 auf 57.879 im Jahr 2023. Unter den Verdächtigen waren 49.610 männlich und 6.757 weiblich im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 51.099 männliche und 6.780 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16.655 im Jahr 2022 auf 18.722 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 73.917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

Karte für diesen Artikel

nf24