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Verkehrsunfall in Troisdorf

Drei Personen bei Vorfahrtsverstoß verletzt, Polizei ermittelt gegen Toyota-Fahrer

Foto: Depositphotos

Troisdorf (ost)

Am Montagmorgen (18. Mai) ereignete sich in Troisdorf im Einmündungsbereich Asselbachstraße / Mauspfad ein Verkehrsunfall, bei dem drei Personen leichte Verletzungen erlitten.

Nach bisherigen Informationen fuhr ein 36-jähriger Troisdorfer gegen 07:50 Uhr mit einem Kleintransporter auf dem Mauspfad von der Belgischen Allee kommend in Richtung Altenrather Straße und plante, geradeaus durch den Einmündungsbereich zu fahren. Zur gleichen Zeit war ein 44-jähriger Mann aus Lohmar mit seinem Toyota auf dem Mauspfad in entgegengesetzter Richtung unterwegs und wollte links in die Asselbachstraße abbiegen. Beide Fahrzeuge kollidierten im Einmündungsbereich.

Durch den Zusammenstoß geriet der Kleintransporter nach rechts von der Fahrbahn ab und stieß gegen ein Verkehrszeichen. Der Toyota des 44-Jährigen wurde zudem gegen einen dahinter fahrenden Renault einer 62-jährigen Frau aus Windeck geschleudert.

Alle drei Beteiligten erlitten leichte Verletzungen. Nach einer Erstversorgung vor Ort wurden sie mit Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Die beteiligten Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die Feuerwehr kümmerte sich um auslaufende Betriebsstoffe. Die Unfallstelle musste für etwa zwei Stunden gesperrt werden, während die Unfallaufnahme stattfand.

Die Polizei leitete gegen den 44-jährigen Toyota-Fahrer ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung im Zusammenhang mit dem Verkehrsunfall ein. (Re)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon entfallen 63.250 Unfälle auf Personenschäden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten beläuft sich auf 450, Schwerverletzte auf 11.172 und Leichtverletzte auf 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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