Fahrer flüchtet zu Fuß und kehrt zurück, Drogenvortest positiv auf Kokain.
Verkehrsunfallflucht in Dortmund

Dortmund (ost)
Fortlaufende Nummer: 0394
In der Nacht von Montag auf Dienstag (19. Mai) ereignete sich in Dortmund ein Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einer Verkehrsampel. Der Fahrer, der den Unfall verursachte, blieb unverletzt, verließ jedoch zunächst die Unfallstelle zu Fuß und kehrte später zurück.
Nach bisherigen Informationen fuhr ein 18-jähriger Dortmunder gegen 0:30 Uhr die Bornstraße in Richtung der Innenstadt von Dortmund entlang. An der Kreuzung Glückaufstraße verlor er die Kontrolle über sein Auto und kollidierte mit einer Ampel. Bevor die Polizei am Unfallort eintraf, entfernte sich der Fahrer zu Fuß von der Szene. Nach einigen Minuten entschied sich der Dortmunder jedoch um und kehrte zur Bornstraße zurück. Er blieb unverletzt. Es gab keine plausible Erklärung für sein kurzzeitiges Verschwinden.
Erste Untersuchungen vor Ort deuten darauf hin, dass der Fahrer die Bornstraße mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit befuhr und aufgrund der nicht angepassten Geschwindigkeit die Kontrolle über den VW verlor. Ein Drogentest verlief positiv auf Kokain.
Der 18-Jährige wurde zur Polizeistation gebracht, um weitere Maßnahmen zu ergreifen. Dort wurde ihm eine Blutprobe von einem Arzt entnommen. Neben seinem Führerschein stellten die Beamten auch sein Auto sicher.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann von der Wache entlassen. Er wird nun wegen Fahrerflucht, Gefährdung des Straßenverkehrs und illegalen Autorennens verfolgt.
Der entstandene Sachschaden wird insgesamt auf 17.000 Euro geschätzt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. In innerorts gelegenen Ortslagen ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen wurden 6.889 Unfälle (1,08%) verzeichnet. Die Anzahl der Getöteten betrug 450, die Anzahl der Schwerverletzten lag bei 11.172 und die Anzahl der Leichtverletzten bei 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)







