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Wildwechsel im Kreis Coesfeld

Die Zahl der Wildunfälle im Kreis Coesfeld war auch 2025 hoch. Berufsverkehr und Dämmerung verstärken Zusammenstöße mit Rehen.

Foto: unsplash

Coesfeld (ost)

Die Zahl der Wildunfälle war mit 6033 auch im Jahr 2025 hoch im Kreis Coesfeld. Auf 5760 belief sich das Zahl im Jahr zuvor.

Derzeit kommt es im Kreis Coesfeld nahezu täglich zu Zusammenstößen mit Wild. Der Berufsverkehr fällt aufgrund der Zeitumstellung wieder in die Dämmerung und somit in die jahreszeitlich stärksten Aktivitäten der Rehe. Sie suchen nach Nahrung und fechten Revierkämpfe aus.

Die Polizei weist darauf hin, dass der Wildwechsel in den kommenden Wochen weiter zunehmen wird. Die Zahlen bewegen sich seit Jahren auf diesem Niveau, wie Polizeidirektor Thomas Eder sagt. Der ranghöchste Polizist im Kreis Coesfeld setzt sich für die Senkung der Wildunfallzahlen seit vielen Jahren ein.

Nicht nur durch Geschwindigkeitskontrollen, sondern auch durch Aufklärung. „Hier geht es nicht darum, die Verkehrsteilnehmer mit Kontrollen zu ärgern, oder sie zu belehren, sondern wir wollen verdeutlichen, dass es im schlimmsten Fall um die eigene Gesundheit gehen kann, sobald es zu einem Wildunfall kommt.“ Daher gebe es auch in diesem Jahr wieder Geschwindigkeitskontrollen und Aufklärung.

Link zur Wildunfall-Karte von Kreis Coesfeld und Polizei: https://coesfeld.polizei.nrw/artikel/wildunfaelle-im-kreis-coesfeld

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% aller Unfälle ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% entspricht. Die meisten Unfälle, nämlich 87,36%, waren übrige Sachschadensunfälle. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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