Ein 57-jähriger Autofahrer wurde mit über 1,5 Promille Alkohol im Atem gestern von der Polizei angehalten. Die Gefahren durch Alkohol im Straßenverkehr werden oft unterschätzt.
Bockenheim an der Weinstraße: Alkohol am Steuer

Bockenheim an der Weinstraße (ost)
Das Atemalkoholmessgerät zeigte einen Wert von über 1,5 Promille an, nachdem ein 57-jähriger Autofahrer bei einer Kontrolle hineingepustet hatte. Gestern (18.05.26) wurde der Mann gegen 21:40 Uhr von der Polizei angehalten. Aufgrund des Atemalkoholwerts wurde die Entnahme einer Blutprobe angeordnet. Das Ergebnis der Untersuchung ist entscheidend für das Strafverfahren nach § 316 StGB – Trunkenheit im Verkehr. Der Führerschein des 57-Jährigen wurde eingezogen.
Die Risiken von Alkohol, Medikamenten oder Drogen im Straßenverkehr werden oft unterschätzt. Nicht nur Autofahrer, sondern auch Motorradfahrer und Fußgänger haben ein erhöhtes Unfallrisiko bereits unter geringem Einfluss legaler und/oder illegaler berauschender Substanzen. Die Sinne werden beeinträchtigt, die Koordination und Reaktionsfähigkeit lassen nach, Entfernungen und Geschwindigkeiten werden falsch eingeschätzt. Personen, die unter dem Einfluss berauschender Substanzen stehen, handeln weniger verantwortungsbewusst und sind nicht mehr in der Lage, rechtzeitig zu reagieren.
Deshalb:
Seien Sie ein Vorbild für andere!
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Drogenraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen eine leichte Abnahme. Im Jahr 2022 wurden 19832 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 19296 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 18308 im Jahr 2022 auf 17709 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 15189 konstant, wobei die meisten männlichen Verdächtigen waren. Im Vergleich zur Region Nordrhein-Westfalen, die mit 73917 die meisten aufgezeichneten Drogenfälle in Deutschland im Jahr 2023 verzeichnete, sind die Zahlen in Rheinland-Pfalz deutlich niedriger.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 19.832 | 19.296 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 18.308 | 17.709 |
| Anzahl der Verdächtigen | 15.296 | 15.189 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 13.125 | 12.968 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.171 | 2.221 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.396 | 3.798 |
Quelle: Bundeskriminalamt







