Mit den ersten Sonnenstrahlen startet die neue Bikersaison. Präventionsveranstaltung am 9. Mai zur Analyse von Unfallursachen und -folgen.
Edenkoben: Polizei lädt zur Unfallstellenrundfahrt für Motorradfahrer

Edenkoben (ost)
Wenn die ersten Sonnenstrahlen herauskommen, beginnt für viele Motorradfahrer die neue Saison. Doch die Freiheit auf zwei Rädern birgt Gefahren.
Blick auf die Zahlen:
Die Wichtigkeit solcher Präventionsmaßnahmen wird durch die aktuelle Unfallstatistik bestätigt. Im letzten Jahr stieg die Anzahl der an Verkehrsunfällen beteiligten Fahrer von motorisierten Zweirädern um 2,8 % auf insgesamt 630 Personen (Vorjahr: 613). Dieser Wert liegt leicht über dem Durchschnitt der Vorjahre. Obwohl die Anzahl der tödlich Verunglückten glücklicherweise leicht gesunken ist (4 Personen; Vorjahr: 5) und auch die Anzahl der Schwerverletzten auf 103 (Vorjahr: 111) zurückging, gab es einen Anstieg bei den Leichtverletzten auf 277 Personen (Vorjahr: 269). Speziell im Dienstbezirk der Polizeiinspektion Edenkoben gab es im Jahr 2025 insgesamt 23 Unfälle mit Motorradbeteiligung, wobei in fast 70 % der Fälle die Motorradfahrer selbst die Schuldigen waren.
Vorbeugung durch Erfahrung:
Um die Sicherheit auf den Straßen zu verbessern, organisiert die PI Edenkoben am Samstag, den 9. Mai 2026 (circa 10:00 bis 15:00 Uhr), eine Tour zu Unfallstellen. Zusammen mit Polizeimotorradfahrern werden markante Unfallorte besucht, um Ursachen und Konsequenzen detailliert zu analysieren. Die Route führt unter anderem durch das bei Motorradfahrern beliebte Wellbachtal. Dabei geben die Beamten praktische Ratschläge, wie Unfallrisiken minimiert werden können, ohne den Fahrspaß zu beeinträchtigen.
Wichtige Informationen zur Teilnahme:
Anmeldung:
Interessierte können sich bis zum 08.05.2026 unter piedenkoben@polizei.rlp.de mit dem Betreff „Unfallstellenrundfahrt“ anmelden. Die Anzahl der Teilnehmer ist begrenzt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Rheinland-Pfalz im Jahr 2023 zeigt insgesamt 140161 Unfälle. Davon entfallen 13630 auf Unfälle mit Personenschaden, was 9,72% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 5625 Unfälle aus, was 4,01% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel sind mit 897 Fällen oder 0,64% vertreten. Die übrigen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 120009 Fälle, was 85,62% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 9397 Unfälle (6,7%), außerorts (ohne Autobahnen) 6632 Unfälle (4,73%) und auf Autobahnen 1554 Unfälle (1,11%). Die Anzahl der Getöteten beträgt 134, Schwerverletzte sind 2545 und Leichtverletzte 14904.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 140.161 |
| Unfälle mit Personenschaden | 13.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 5.625 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 897 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 120.009 |
| Ortslage – innerorts | 9.397 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 6.632 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 1.554 |
| Getötete | 134 |
| Schwerverletzte | 2.545 |
| Leichtverletzte | 14.904 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








