Ein Senior wurde von einem angeblichen Bankmitarbeiter getäuscht, der Bargeld und EC-Karten stahl. Die Kriminalpolizei bittet um Hinweise zu verdächtigen Personen in Harthausen.
Erlangen: Falscher Bankmitarbeiter

Harthausen (ost)
Am Samstag (09.05.2026) wurde ein älterer Herr gegen 11 Uhr von einem angeblichen Mitarbeiter der Volksbank Harthausen angerufen. Dieser erklärte dem Mann, dass unberechtigte Abbuchungen von seinem Konto getätigt wurden und deshalb die EC-Karte von einem Mitarbeiter überprüft werden müsse. Ein vermeintlicher Bankangestellter erschien am Wohnort des Mannes und lenkte ihn von der Haustür ab. Dadurch gelangte ein weiterer männlicher Täter ins Haus und stahl Bargeld. Danach übergab der Senior seine und die EC-Karte seiner Frau an den unbekannten Täter, der dann zu Fuß floh. Der Täter fragte telefonisch nach den PINs der Karten und hob dann Geld von den Konten ab.
Haben Sie in Harthausen oder in der Umgebung zwischen 11 und 14 Uhr am Samstag verdächtige Personen bemerkt? Oder sind Ihnen bei umliegenden Banken auffällige Beobachtungen aufgefallen?
Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Ludwigshafen unter der Telefonnummer 0621 963- 23312 oder per E-Mail KDLudwigshafen.KI3.K31@polizei.rlp.de entgegen.
Falsche Bankangestellte gehen professionell vor und nutzen technische Tricks, um ihre Opfer zu täuschen. Oft werden gefälschte E-Mails, SMS oder Anrufe verwendet, um den Anschein zu erwecken, dass es sich um die echte Bank handelt. Indem sie einen Notfall vortäuschen, wie z.B. dass das Konto gehackt wurde oder unberechtigte Abbuchungen getätigt wurden, setzen die Täter Druck auf und erhalten so vertrauliche Daten wie Benutzername, PIN oder TAN.
Befolgen Sie die Ratschläge Ihrer Polizei, um sich vor Telefonbetrug zu schützen:
– Unsere Präventionsexperten informieren unter der Tel.: 0621 963-21177, wie man sich am besten gegen Telefonbetrug schützen kann.
Auf der Website www.polizei-beratung.de finden Sie umfassende Informationen zu diesem Thema.
Quelle: Presseportal
Cybercrime-Statistiken in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Cyberkriminalitätsraten in Rheinland-Pfalz stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 3660 Fälle registriert, wovon 1927 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 1467, wobei 955 männliche und 512 weibliche Verdächtige waren. 379 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 4376, wobei 2091 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 1377, wobei 899 männliche und 478 weibliche Verdächtige verzeichnet wurden. 329 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte Berlin im Jahr 2023 die meisten registrierten Fälle von Cyberkriminalität in Deutschland mit 22125 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 3.660 | 4.376 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.927 | 2.091 |
| Anzahl der Verdächtigen | 1.467 | 1.377 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 955 | 899 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 512 | 478 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 379 | 329 |
Quelle: Bundeskriminalamt








