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Gerolsheim: Trunkenheitsfahrt mit einem E-Bike

Ein 33-jähriger Fahrradfahrer wurde betrunken auf der L520 in Gerolsheim gefunden. Ein Atemalkoholtest ergab 2,17 Promille und ein Strafverfahren wurde eingeleitet.

Foto: Depositphotos

Gerolsheim (ost)

Am Samstag, dem 09.05.2026, um 23:32 Uhr, wurde der Polizeiinspektion Grünstadt ein stark alkoholisierter Radfahrer gemeldet, der das Fest in Großkarlbach verlassen hatte und bereits beim Aufsteigen vom Fahrrad gestürzt war. Kurz darauf konnten die Beamten einen 33-jährigen Mann auf der L520 in Richtung Gerolsheim finden, der gestürzt war und mit seinem E-Bike im Feld lag. Bei der folgenden Überprüfung stellten die Beamten starken Alkoholgeruch beim 33-jährigen Radfahrer fest. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,17 Promille. Die Weiterfahrt wurde dem Fahrer untersagt. Der Führerschein und das Fahrrad wurden beschlagnahmt. Eine Blutprobe wurde angeordnet und der 33-Jährige zur Dienststelle gebracht. Gegen den 33-jährigen Radfahrer wurde ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr eingeleitet.

Personen, die Alkohol, bestimmte Medikamente oder illegale Drogen konsumiert haben und am Straßenverkehr teilnehmen, gefährden nicht nur sich selbst, sondern auch andere. Selbst geringe Mengen können zu Beeinträchtigungen und Fehlverhalten führen. Wir informieren Sie über die gesetzlichen Vorschriften sowie die Konsequenzen von Alkohol- oder Drogenfahrten.

https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/drogen/drogen-im-strassenverkehr/

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Rheinland-Pfalz für 2022/2023

Die Drogenraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 19.832 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 19.296 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 18.308 im Jahr 2022 auf 17.709 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen blieb relativ konstant, wobei 15.189 Verdächtige im Jahr 2023 verzeichnet wurden. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen. In Rheinland-Pfalz sind die Drogenraten im Vergleich zu Nordrhein-Westfalen deutlich niedriger, aber dennoch besorgniserregend.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 19.832 19.296
Anzahl der aufgeklärten Fälle 18.308 17.709
Anzahl der Verdächtigen 15.296 15.189
Anzahl der männlichen Verdächtigen 13.125 12.968
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.171 2.221
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 3.396 3.798

Quelle: Bundeskriminalamt

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