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Idar-Oberstein: Betrug durch russisch sprechende Täter

Die Polizei warnt vor Betrügern, die russischsprachige Opfer gezielt kontaktieren und hohe Geldbeträge erbeuten. Zeugen werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei zu melden.

Foto: Depositphotos

Morbach / Idar-Oberstein (ost)

Am 20. Mai des gestrigen Mittwochs wurden der Polizei zwei Fälle von Betrug durch Call-Center gemeldet, bei denen Täter, die Russisch sprachen, gezielt russischsprachige Opfer kontaktierten.

Ein 75-jähriger Mann aus Morbach übergab am Abend mehrere Tausend Euro an einen unbekannten Verdächtigen, nachdem die Betrüger, die sich als russische Polizisten ausgaben, am Telefon behaupteten, dass die Tochter des Mannes in Russland einen schweren Unfall verursacht habe und nun eine Kaution gezahlt werden müsse, um eine Haftstrafe zu vermeiden. Der zweite Vorfall ereignete sich in Idar-Oberstein. Hier übergab ein 79-jähriger Mann ebenfalls Bargeld an einen unbekannten Abholer, nachdem die Betrüger ihn mit derselben Geschichte zur Zahlung einer Kaution überredeten. Die Person, die das Geld in der Mainzer Straße in Idar-Oberstein um 13:40 Uhr entgegennahm, kann wie folgt beschrieben werden:

Zeugen, die Informationen über die Person geben können oder verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter 06781/5610 bei der Kriminalpolizei Idar-Oberstein zu melden.

Im Zuge der Ermittlungen wurde festgestellt, dass auch Personen im Umfeld der Opfer von Betrügern kontaktiert wurden, die jedoch die Betrugsversuche rechtzeitig erkannten.

Schützen Sie Ihre Familienmitglieder vor betrügerischen Anrufen!

Auf unserer Website unter https://s.rlp.de/mLHYKze haben wir einen Flyer mit Warnhinweisen auf Russisch veröffentlicht. Wenn Sie russischsprachige Senioren in Ihrem Umfeld haben, warnen Sie sie vor der aktuellen Betrugsmasche.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Rheinland-Pfalz für 2022/2023

Die Mordraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 68 Fälle registriert, wovon 67 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 80 Verdächtige, darunter 71 Männer und 9 Frauen. 34 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Zahl der Mordfälle auf 56, wovon alle aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 68 Verdächtige, darunter 54 Männer und 14 Frauen. 26 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Mordfälle in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 68 56
Anzahl der aufgeklärten Fälle 67 56
Anzahl der Verdächtigen 80 68
Anzahl der männlichen Verdächtigen 71 54
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 9 14
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 34 26

Quelle: Bundeskriminalamt

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