Am Donnerstag kam es auf der B41 bei Kirn zu einem Unfall mit drei Fahrzeugen. Die genaue Unfallursache wird noch ermittelt.
Idar-Oberstein: Verkehrsunfall auf B41 bei Kirn

Kirn (ost)
Am Donnerstag, dem 11.06.2026, gegen 13:40 Uhr, ereignete sich auf der B41 in der Nähe des Industrie- und Gewerbegebiets Allweiden in Kirn ein Verkehrsunfall mit insgesamt drei beteiligten Fahrzeugen.
Nach den aktuellen Ermittlungen fuhr ein Auto auf der B41 von Kirn kommend in Richtung Idar-Oberstein. Aus noch ungeklärter Ursache geriet das Fahrzeug auf einer geraden Strecke in den Gegenverkehr. Der Fahrer eines entgegenkommenden Autos versuchte noch, nach rechts auszuweichen, konnte jedoch eine Kollision nicht vermeiden. Sein Fahrzeug wurde im hinteren Bereich getroffen.
Durch den Zusammenstoß drehte sich das verursachende Fahrzeug um 360 Grad und prallte dann frontal gegen ein weiteres Auto, das hinter dem zuerst beschädigten Fahrzeug fuhr. Da der Fahrer die Gefahr frühzeitig erkannte und eine Vollbremsung einleitete, war die Kollision nur mit geringer Aufprallenergie.
Der Fahrer des verursachenden Fahrzeugs wurde leicht verletzt und zur weiteren medizinischen Abklärung in ein Krankenhaus gebracht. Die beiden anderen Unfallbeteiligten blieben unverletzt.
Nach dem Unfall waren alle drei Fahrzeuge nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.
Während der Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten waren Teile der B41 beeinträchtigt. Die Straße konnte gegen 14:50 Uhr wieder vollständig freigegeben werden. Es kam zu keinen größeren Verkehrsbehinderungen.
Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern an.
Zeugen, die den Unfall beobachtet haben oder sonstige hilfreiche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Kirn in Verbindung zu setzen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Rheinland-Pfalz im Jahr 2023 zeigt insgesamt 140.161 Unfälle. Davon endeten 13.630 mit Personenschaden, was 9,72% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 5.625 Fälle aus, was 4,01% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 897 Fällen registriert, was 0,64% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 120.009 Fälle, was 85,62% ausmacht. Innerorts gab es 9.397 Unfälle (6,7%), außerorts (ohne Autobahnen) 6.632 Unfälle (4,73%) und auf Autobahnen 1.554 Unfälle (1,11%). Bei den Verkehrsunfällen wurden 134 Personen getötet, 2.545 schwer verletzt und 14.904 leicht verletzt.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 140.161 |
| Unfälle mit Personenschaden | 13.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 5.625 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 897 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 120.009 |
| Ortslage – innerorts | 9.397 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 6.632 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 1.554 |
| Getötete | 134 |
| Schwerverletzte | 2.545 |
| Leichtverletzte | 14.904 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








